- Luise Amtsberg (GRÜNE)
- Jorg Böttcher (FREIE WÄHLER)
- Magdalena Drewes (CDU)
- Kim Christin Holzmann (Volt)
- Maximilian Mordhorst (FDP)
- Hubert Pinto de Kraus (AfD)
- Marcel Schmidt (SSW)
- Ove Schröter (Die PARTEI)
- Christina Schubert (SPD)
Tamara Mazzi kandidiert im Wahlkreis 5 – Kiel sowie auf Listenplatz 2 der Landesliste der Partei „Die Linke“ (Kurzbezeichnung: Die Linke) in Schleswig-Holstein.
Die Linke ist eine demokratisch-sozialistische, linke Partei.
Tamara Mazzi
Die Linke (Die Linke)
Die Kandidierenden haben die Möglichkeit, jeweils insgesamt 20 vorgegebene Werte & Ziele, Aufgaben für die Zeit nach der Wahl sowie aktuelle wirtschaftliche Forderungen in eine Reihenfolge zu bringen. Die Schwierigkeit besteht darin, eine entsprechende Gewichtung bei etwa gleich wichtigen oder gleich unwichtigen Angaben durchzuführen.
Tamara Mazzi (Die Linke) hat diese wie folgt priorisiert:
… sehe ich positiv |
… sehe ich negativ |
||
---|---|---|---|
1. | Menschenwürde und Menschenrechte | 1. | Heimatliebe, Patriotismus, Brauchtum |
2. | Gleichberechtigung aller Menschen | 2. | Wirtschaftliche Freiheit |
3. | Soziale Absicherung und Solidarität | ||
4. | Umwelt- und Tierschutz | ||
5. | Bildung | ||
6. | Bürgerrechte und persönliche Freiheit | ||
7. | Chancengleichheit | ||
8. | Verbraucherschutz | ||
9. | Offenheit und Toleranz | ||
10. | Förderung lokaler/regionaler Interessen | ||
11. | Wissenschaft und Forschung | ||
12. | Kunst und Kultur | ||
13. | Pressefreiheit | ||
14. | Religionsfreiheit | ||
15. | Wirtschaftswachstum | ||
16. | Christliche Werte | ||
17. | Europäische Integration | ||
18. | Innere Sicherheit, Schutz vor Kriminalität |
… unterstütze ich |
… lehne ich ab |
||
---|---|---|---|
1. | Für bezahlbaren Wohnraum sorgen | 1. | Leistungsträger und Eliten unterstützen |
2. | Für höhere Löhne sorgen | 2. | Zuwanderung begrenzen |
3. | Steigende Preise bekämpfen | ||
4. | Frieden in Europa herstellen | ||
5. | Gleiche Bildungschancen für alle Kinder | ||
6. | Kranken- und Pflegeversorgung verbessern | ||
7. | Günstige Energieversorgung sichern | ||
8. | Den Wohlstand gerechter verteilen | ||
9. | Klima- und Umweltschutz verbessern | ||
10. | Altersversorgung zukunftssicher gestalten | ||
11. | Die Arbeitslosigkeit bekämpfen | ||
12. | Digitalisierung vorantreiben | ||
13. | Wirtschaftswachstum schaffen | ||
14. | Mehr für Familien mit Kindern tun | ||
15. | Klimaverträgliche Mobilität vorantreiben | ||
16. | Ausländer besser integrieren | ||
17. | Datenschutz und Privatsphäre stärken | ||
18. | Kriminalität und Terrorismus bekämpfen |
… unterstütze ich |
… lehne ich ab |
||
---|---|---|---|
1. | Erbschaftssteuer erhöhen | 1. | Erbschaftssteuer senken |
2. | Spitzensteuer erhöhen | 2. | Steuern für Gutverdiener senken |
3. | Renten erhöhen | 3. | Bürgergeld reduzieren |
4. | Mehr in Infrastruktur investieren | 4. | Renteneintrittsalter erhöhen |
5. | Höhere Staatsschulden ermöglichen | 5. | Ausgaben für Verteidigung erhöhen |
6. | Steuern für mittlere Einkommen senken | 6. | Steuern für Unternehmen senken |
7. | Steuern für Geringverdiener senken | 7. | Mehr in Schutz der Grenzen investieren |
8. | Steuern für Gutverdiener erhöhen | 8. | Investitionen von Unternehmen fördern |
9. | Ausländische Fachkräfte anwerben | 9. | Staatsschulden verringern |
10. | Ausgaben für Verteidigung senken | 10. | Wieder russisches Öl und Gas kaufen |
Information zur Methodik: Die Kandidatinnen und Kandidaten haben die Möglichkeit, jeweils 20 Werte & Ziele, aktuell diskutierte politische Aufgaben sowie wirtschaftliche Forderungen zu priorisieren. Sie müssen sich also entscheiden, welche ihnen wichtiger sind als andere oder welche sie gar ablehnen. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen nicht alle Angaben gewichten, sondern können einzelne auslassen. Aufgrund der notwendigen Reihenfolge lässt sich besser abschätzen, wie wichtig den Einzelnen das jeweilige Thema ist, da nicht nur Zustimmung/Ablehnung abgefragt wird.
Tamara Mazzi hat die von der Wen Wählen?-Redaktion
ausgewählten politischen Forderungen und Thesen
beantwortet.
In der folgenden Übersicht sehen Sie eine Reihe von Forderungen und Thesen und wie
Tamara Mazzi zu diesen steht. Eine Antwort mit Stern
bedeutet, dass
Tamara Mazzi diese Frage/These besonders wichtig findet.
Nr. | Forderungen/Thesen | Antwort | Kommentar / Begründung (optional) |
1 |
Nicht zu viele Veränderungen!
Uns geht es weitgehend gut, daher sollte sich die Politik gegen zu viele Veränderungen stellen und auf dem bisherigen Weg weiter gehen. |
Nein! |
|
2 |
Mindestlohn deutlich erhöhen!
Der gesetzliche Mindestlohn soll deutlich und über das bisherige Maß erhöht werden. |
Ja! |
|
3 |
Digitalsteuer einführen!
Insbesondere internationale Konzerne sollen eine zusätzliche Steuer auf digitale Dienstleistungen (z.B. Werbeeinnahmen oder Abo-Gebühren) bezahlen. |
Eher ja |
|
4 |
Gesetzliche Krankenkassen für alle!
Auch Selbständige und Beamte sollen sich in den gesetzlichen Krankenkassen versichern müssen. Private Krankenkassen sollen langfristig nur noch Zusatzversicherungen anbieten dürfen. |
Ja! |
|
5 |
Rentenversicherungspflicht auch für Selbstständige!
Auch für Selbstständige soll die gesetzliche Rentenversicherungspflicht bestehen. |
Ja! |
|
6 |
Russland zum Frieden zwingen!
Russland soll stärker als bisher zum Frieden und zur Rückgabe der besetzten Gebiete an die Ukraine gedrängt werden. |
Ja! |
DIE LINKE verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine und fordert einen sofortigen Waffenstillstand sowie die vollständige Rückgabe der besetzten Gebiete. Statt einer militärischen Eskalation setzt DIE LINKE jedoch auf Diplomatie und Verhandlungen, unter Einbeziehung neutraler Vermittler wie China oder Brasilien. Zudem fordert die Partei gezielte Sanktionen gegen den russischen Machtapparat, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen |
7 |
Ukraine zum Frieden zwingen!
Die Ukraine soll stärker zum Frieden gedrängt werden, auch wenn es dafür von Russland besetzte Gebiete endgültig an Russland abtreten muss. |
Eher nicht |
DIE LINKE fordert einen sofortigen Waffenstillstand und diplomatische Verhandlungen, jedoch ohne Vorbedingungen, die die territoriale Integrität der Ukraine infrage stellen. Die Partei lehnt eine einseitige Abtretung besetzter Gebiete an Russland als Voraussetzung für Frieden ab. Stattdessen sollen internationale Vermittlungen – unter Einbeziehung neutraler Staaten – zu einer gerechten und nachhaltigen Lösung führen. |
8 |
Ukraine stärker unterstützen!
Deutschland soll die Ukraine stärker militärisch und wirtschaftlich unterstützen, z.B. durch mehr Waffenlieferungen auch von modernen weitreichenden Waffen. |
Eher nicht |
DIE LINKE lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine ab und setzt stattdessen auf diplomatische Lösungen, um den Krieg zu beenden. Die Partei fordert einen sofortigen Waffenstillstand und eine internationale Friedensinitiative, die Russland und die Ukraine an den Verhandlungstisch bringt. Wirtschaftliche Hilfe zur humanitären Unterstützung der Bevölkerung wird befürwortet, jedoch keine militärische Eskalation durch immer weitreichendere Waffen. |
9 |
Datenschätze heben!
Die Wirtschaft soll die Möglichkeit erhalten, Daten von den Bürgerinnen und Bürgern umfangreicher als bisher zu nutzen, auch wenn dafür der Datenschutz reduziert werden muss. |
Nein! |
|
10 |
Höchststeuersatz anheben!
Für sehr hohe Einkommen sollte ein höherer Spitzensteuersatz gelten. |
Ja! |
Als LINKE fordern wir eine stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen, um soziale Gerechtigkeit zu schaffen und öffentliche Investitionen in Bildung, Infrastruktur und soziale Sicherheit zu finanzieren. Konkret wollen wir den Spitzensteuersatz auf 53 % ab einem Einkommen von 85.000 Euro anheben. Darüber hinaus soll eine Reichensteuer von 60 % ab 277.826 Euro und 75 % ab einer Million Euro greifen. Wer Millionen verdient, kann und muss mehr zur Finanzierung des Gemeinwohls beitragen. |
11 |
Regenerative Energien stärker fördern!
Regenerative Energien wie Solar- und Windkraft, Biogasanlagen und Wärmepumpen sollen stärker als bisher gefördert werden. |
Ja! |
|
12 |
Sicherheit geht vor!
Die Möglichkeit, schwere Kriminalität aufzuklären und Terroranschläge zu verhindern, rechtfertigt die anlasslose Überwachung von Kommunikation. |
Nein! |
|
13 |
Gendern verbieten!
Bundesbehörden soll verboten werden, z.B. „Mitarbeitende“ oder „Mitarbeiter:Innen“ statt „Mitarbeiter“ zu schreiben. Stattdessen soll grundsätzlich die traditionelle männliche oder weibliche Schreibweise vorgeschrieben werden. |
Nein! |
|
14 |
Recht auf Homeoffice einführen!
Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, soweit möglich Homeoffice zu erlauben und zu ermöglichen. |
Ja! |
|
15 |
Wachstum ist wichtiger als Schuldenabbau!
Für mehr Wachstum und um die Wirtschaft zu fördern soll kurzfristig auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden. |
Ja! |
Als LINKE fordern wir die Abschaffung der Schuldenbremse, weil sie notwendige Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Klimaschutz und soziale Sicherheit blockiert. Statt Kürzungen und Austeritätspolitik setzen wir auf eine gezielte staatliche Investitionsoffensive, um die Wirtschaft sozial und ökologisch umzubauen. Kurzfristig höhere Staatsausgaben sind notwendig, um langfristiges Wachstum zu sichern und gesellschaftlichen Wohlstand gerecht zu verteilen. Deutschland hat kein Schuldenproblem – sondern ein Investitionsproblem |
16 |
Sozialstaat ist wichtiger als Schuldenabbau!
Um Sozialleistungen erhöhen oder beibehalten zu können, soll kurzfristig auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden. |
Ja! |
|
17 |
Legalisierung von Cannabis rückgängig machen!
Die Legalisierung von Cannabis soll wieder rückgängig gemacht werden und auch der Besitz oder Anbau geringer Mengen wieder strafbar werden. |
Nein! |
|
18 |
Schwangerschaftsabbrüche legalisieren!
Die Strafbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen (§ 218 StGB) soll abgeschafft werden, Abtreibungen bis zum Ende der zwölften Schwangerschaftswoche sollen grundsätzlich legalisiert werden. |
Ja! |
|
19 |
Neue Atomkraftwerke bauen!
Der Ausstieg aus der Atomenergie soll rückgängig gemacht werden und Deutschland wieder neue Kernkraftwerke planen und bauen. |
Nein! |
|
20 |
Klimaschutz stärker vorantreiben!
Deutschland sollte die Anstrengungen zum Klimaschutz weiter verstärken und eine Vorreiterrolle übernehmen. |
Ja! |
|
21 |
Bürgergeld reduzieren!
Die Bürgergeld-Leistungen sollen deutlich gesenkt und Sanktionen verschärft werden. |
Nein! |
|
22 |
Asylsuchende stärker in andere europäische Länder abschieben!
Asylsuchende, die über andere europäische Länder eingereist sind, sollen mehr als bisher in diese Länder zurückgeschickt werden, auch wenn das unsere Beziehungen zu diesen verschlechtert. |
Nein! |
|
23 |
Mehr Videoüberwachung mit Gesichtserkennung!
Zum Schutz vor Straftaten soll die Videoüberwachung öffentlicher Plätze, Bahnhöfe und Verkehrsmittel ausgeweitet werden und z.B. mit Gesichtserkennung ausgestattet werden. |
Nein! |
|
24 |
Mehr internationale Verantwortung für Deutschland!
Deutschland soll international mehr Verantwortung übernehmen, zum Beispiel im Rahmen von Militäreinsätzen wie UNO-Blauhelm-Missionen oder der Sicherung von Handelswegen. |
Nein! |
Als LINKE lehnen wir militärische Auslandseinsätze der Bundeswehr grundsätzlich ab, auch unter UNO-Mandat. Deutschland sollte internationale Verantwortung übernehmen – aber zivil und diplomatisch, nicht militärisch. Statt Militäreinsätzen fordern wir eine Stärkung der zivilen Krisenprävention, humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Die Militarisierung der Außenpolitik lehnen wir ab, weil sie Konflikte oft verschärft, anstatt sie zu lösen. Friedenssicherung gelingt nicht mit Waffen, sondern mit Diplomatie und sozialer Gerechtigkeit weltweit. |
25 |
Das Selbstbestimmungsgesetz wieder abschaffen!
Das Selbstbestimmungsgesetz sollte wieder abgeschafft werden. Der Staat sollte es Menschen nicht so leicht machen, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen ändern zu lassen. |
Nein! |
|
26 |
Mieten stärker regulieren!
Die Möglichkeiten für Wohnungsbesitzer, Wohnungsmieten zu erhöhen, sollen deutlicher als bisher begrenzt werden. |
Ja! |
Als LINKE fordern wir eine strikte Begrenzung von Mieterhöhungen und setzen uns für einen bundesweiten Mietendeckel ein. In angespannten Wohnungsmärkten müssen Mieten gesenkt statt erhöht werden, und Mietsteigerungen sollen für mindestens sechs Jahre ausgesetzt werden. Außerdem wollen wir Staffel- und Indexmietverträge verbieten, um Mieter*innen vor unkontrollierten Preissprüngen zu schützen. Wohnen ist ein Grundrecht, kein Spekulationsobjekt. |
27 |
Sozialen Wohnungsbau fördern!
Der Bund soll den sozialen Wohnungsbau wieder stärker fördern und so die Schaffung günstigen Wohnraums ermöglichen. |
Ja! |
|
28 |
Deutsche Interessen statt Werte!
Die Deutsche Außenpolitik sollte sich deutlich stärker interessengeleitet an wirtschaftlichen und politischen Interessen orientieren und nicht an Werten wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. |
Nein! |
|
29 |
Höhere Zölle!
Deutschland soll sich in Europa für (höhere) Zölle auf Waren aus Ländern außerhalb der EU wie zum Beispiel aus China oder den USA stark machen, auch wenn die Waren dadurch teurer werden. |
Nein! |
Als LINKE setzen wir uns für eine gerechte Handelspolitik ein, die nicht Konzerninteressen, sondern den Menschen dient. Pauschale Zollerhöhungen auf Waren aus Ländern wie China oder den USA lehnen wir ab, wenn sie allein protektionistischen Zwecken dienen und Verbraucher*innen sowie kleine Unternehmen belasten. Allerdings fordern wir Zölle auf Produkte, die unter menschenunwürdigen Bedingungen oder mit umweltschädlichen Methoden produziert wurden. Zudem müssen Dumpingpreise und unfaire Handelspraktiken bekämpft werden. Statt Handelskriegen braucht es eine solidarische Wirtschaftspolitik, die auf Kooperation statt auf Konfrontation setzt. |
30 |
Mehr in Verteidigung investieren!
Deutschland soll die Bundeswehr stärken und mehr Gelder für die Landesverteidigung bereit stellen. |
Nein! |
|
31 |
Schuldenbremse reformieren!
Die im Grundgesetz festgeschriebene Begrenzung der Neuverschuldung soll reformiert werden und zum Beispiel mehr Ausnahmen für Investitionen möglich machen. |
Keine Angabe |
|
32 |
Massentierhaltung reduzieren!
Die Massentierhaltung soll deutlich reduziert und mit höheren Auflagen als bisher verbunden werden, auch wenn dadurch die Lebensmittelpreise steigen. |
Ja! |
Als LINKE fordern wir eine drastische Reduzierung der Massentierhaltung und strengere Tierschutzauflagen. Die industrielle Tierhaltung verursacht massive Umwelt- und Klimaschäden, fördert Antibiotikaresistenzen und geht mit Tierleid einher. Deshalb setzen wir uns für einen Umbau der Landwirtschaft ein – mit mehr artgerechter Tierhaltung, besseren Bedingungen für Landwirtinnen und einer Förderung pflanzlicher Alternativen. Steigende Lebensmittelpreise dürfen jedoch nicht auf Kosten der Verbraucherinnen gehen. Deshalb fordern wir eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und eine stärkere Förderung nachhaltiger, regionaler Landwirtschaft. |
33 |
Generelles Tempolimit auf Autobahnen!
Auf Autobahnen soll ein generelles Tempolimit z.B. von 130 km/h eingeführt werden. |
Ja! |
|
34 |
D-Mark wieder einführen!
Deutschland soll aus der Euro-Zone austreten und die D-Mark oder eine andere nationale Währung wieder einführen. |
Keine Angabe |
|
35 |
Aus der EU austreten!
Deutschland soll aus der Europäischen Union austreten. |
Nein! |
|
36 |
Länger arbeiten für geringe Rentenbeiträge!
Damit die Beiträge für die Rentenversicherung nicht zu hoch werden, sollen Arbeitnehmer üblicherweise länger arbeiten bevor sie in Rente gehen, insbesondere wenn sie noch keine 45 Jahre gearbeitet haben. |
Nein! |
|
37 |
Weniger Ausländer!
Möglichst viele Ausländer sollen Deutschland verlassen. |
Nein! |
|
38 |
Weniger Muslime!
Möglichst viele gläubige Muslime sollen Deutschland verlassen. |
Nein! |
|
39 |
Traditionelle Familie stärken!
Das traditionelle Familienbild soll gestärkt und Frauen unterstützt werden, die sich mehr um die Familie und Kinder anstatt um eine eigene Karriere kümmern. |
Nein! |
|
40 |
Qualifizierte Einwanderer nach Deutschland holen!
Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sollen gezielt qualifizierte Einwanderer aus dem Ausland gewonnen und nach Deutschland geholt werden. |
Eher ja |
Als LINKE erkennen wir an, dass Deutschland qualifizierte Fachkräfte braucht – doch wir setzen auf faire Arbeitsbedingungen für alle, statt einen globalen Wettbewerb um billige Arbeitskräfte zu fördern. Wir fordern eine offene und solidarische Einwanderungspolitik, die Geflüchteten und Migrant*innen echte Chancen auf Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe bietet. Gleichzeitig müssen die Arbeitsbedingungen in Deutschland verbessert werden: Höhere Löhne, bessere Tarifbindung und sichere Arbeitsverhältnisse sind der beste Weg, um Berufe attraktiver zu machen – sowohl für einheimische als auch für zugewanderte Fachkräfte |
41 |
Aus NATO austreten!
Deutschland soll aus der NATO, dem westlichen Verteidigungsbündnis, austreten. |
Ja! |
Als LINKE fordern wir den Austritt Deutschlands aus der NATO und den Aufbau einer neuen, kooperativen Sicherheitsarchitektur in Europa, die auf Diplomatie, Abrüstung und ziviler Konfliktlösung basiert. Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis, sondern ein militärisches Machtinstrument westlicher Staaten, das Kriege und Eskalationen befeuert. Statt in Aufrüstung und Militarisierung zu investieren, setzen wir uns für eine friedliche Außenpolitik, den Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland und eine Stärkung der UNO ein. |
42 |
Erbschaftssteuer abschaffen!
Die Erbschaftssteuer soll abgeschafft oder reduziert werden, auch auf große Erbschaften. |
Nein! |
|
43 |
Arbeitsplätze sind wichtiger als Umwelt- und Klimaschutz!
Es gibt Situationen, in denen die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen wichtiger ist als Umwelt- und Klimaschutz. |
Eher nicht |
Als LINKE lehnen wir die Gegeneinander-Ausspielung von Arbeitsplätzen und Klimaschutz ab. Eine sozial-ökologische Transformation ist nötig, um Arbeitsplätze langfristig zu sichern und gleichzeitig den Planeten zu schützen. Statt klimaschädliche Industrien künstlich am Leben zu halten, fordern wir öffentliche Investitionen in nachhaltige Technologien, eine Jobgarantie für Beschäftigte in betroffenen Branchen und einen gerechten Übergang in klimafreundliche Wirtschaftszweige. Klimaschutz darf keine Bedrohung für Beschäftigte sein – er muss als Chance für neue, sichere und gut bezahlte Arbeit gestaltet werden. |
44 |
Gemeinsame europäische Armee aufbauen!
Die Armeen der EU-Staaten sollen schrittweise zu einer gemeinsamen Europaarmee umgebaut werden. |
Nein! |
Als LINKE lehnen wir eine gemeinsame Europaarmee ab, weil sie die Militarisierung der EU weiter vorantreibt und nationale Parlamente entmachtet. Eine solche Armee würde nicht der Verteidigung dienen, sondern wäre ein geopolitisches Machtinstrument für globale Militäreinsätze. Stattdessen fordern wir eine Abrüstung der EU, die Beendigung aller Auslandseinsätze und eine europäische Sicherheitsarchitektur, die auf Diplomatie und zivile Konfliktlösung setzt – nicht auf mehr Soldaten und Waffen. |
45 |
Weniger Freiheitsrechte einschränken!
Im Namen des Kampfes gegen Kriminalität und Terrorismus werden zu viele Freiheitsrechte eingeschränkt. |
Ja! |
|
46 |
Bio-Landwirtschaft stärker fördern!
Landwirte sollen mehr staatliche Förderung erhalten, wenn sie ihre Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umstellen. |
Ja! |
|
47 |
Künstliche Intelligenz stärker fördern!
Die europäischen Bemühungen, KI-Systeme zu förden, sollen ausgebaut werden. Dazu sollen Unternehmen für die Entwicklung neuer KI-Systeme auch mehr Mittel erhalten. |
Eher ja |
Als LINKE unterstützen wir den Ausbau von KI-Forschung und -Entwicklung, allerdings unter der Bedingung, dass diese dem Gemeinwohl dient und demokratisch kontrolliert wird. Staatliche Fördermittel für Unternehmen dürfen nicht dazu führen, dass wenige Tech-Konzerne monopolartige Strukturen ausbauen oder KI zur Überwachung, Diskriminierung oder Arbeitsplatzvernichtung missbraucht wird. Stattdessen fordern wir eine gemeinwohlorientierte KI-Entwicklung, mehr öffentliche Forschung und strenge ethische und soziale Regulierung von KI-Technologien. |
48 |
Weniger Bürgerbeteiligung, um Infrastrukturprojekte schneller zu genehmigen!
Um Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturprojekte zu beschleunigen, sollen die Mitspracherechte der Bevölkerung und von Verbänden eingeschränkt werden. |
Nein! |
|
49 |
Unternehmen müssen ihre Lieferanten kontrollieren!
Unternehmen sollen weiterhin kontrollieren müssen, ob ihre Zulieferer Mindeststandards bei Menschen- und Kinderrechten und Umweltschutz auch im Ausland einhalten. |
Ja! |
|
50 |
Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene!
Junge Erwachsene sollen in einem sozialen Pflichtjahr gemeinnützige Arbeit z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz oder Altenpflege leisten. |
Nein! |
|