Wahlkreis: Emmendingen – Lahr
Landesliste Baden-Württemberg GRÜNE, Listenplatz 24

Susanne Floß (GRÜNE)

Bild von Susanne Floß

Jahrgang:
  • 1976
Beruf:
  • Archäologin
Ausbildung:
  • Archäologin M.A.

»Anpacken für Menschen und Umwelt. Für eine ökologische und soziale Ausrichtung von Politik.«

Susanne Floß kandidiert im Wahlkreis 283 – Emmendingen – Lahr sowie auf Listenplatz 24 der Landesliste der Partei „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ (Kurzbezeichnung: GRÜNE) in Baden-Württemberg.

Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) sind eine liberale Partei, die sich im politischen Spektrum eher links verorten lässt, ohne dabei ausschließlich traditionelle linke Positionen zu besetzen.

Als ihre wichtigsten politischen Ziele gibt Susanne Floß an:

  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Frieden und Freiheit
  • Ein gutes Leben für alle Menschen
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Förderung ländlicher Räume und der Landwirtschaft

Warum sie nach ihrer Angabe gewählt werden sollte:

  • Fachpolitikerin Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
  • Landespolitisch und bundespolitisch erfahren
  • Nah bei den Menschen vor Ort
  • Bodenständig und zupackend
  • Leidenschaftliche Politikerin

Ämter, Positionen, sonstige Tätigkeiten: (nach eigener Angabe)

  • Sprecherin Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft, ländlicher Raum und Ernährung Grüne BW,
  • Sprecherin Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländliche Entwicklung B90/DIE GRÜNEN
  • Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschafts-Sprecher*innen-Rat GRÜNE

Kontaktdaten

Susanne Floß

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Theodor-Ludwig-Str. 24
79312 Emmendingen
susanne.floss@gruene-em.de
Tel. 07641-932757


Weitere Kandidierende im Wahlkreis

Gewichtung vorgegebener Angaben durch Susanne Floß

Die Kandidierenden haben die Möglichkeit, jeweils insgesamt 20 vorgegebene Werte & Ziele, Aufgaben für die Zeit nach der Wahl sowie aktuelle wirtschaftliche Forderungen in eine Reihenfolge zu bringen. Die Schwierigkeit besteht darin, eine entsprechende Gewichtung bei etwa gleich wichtigen oder gleich unwichtigen Angaben durchzuführen.

Susanne Floß (GRÜNE) hat diese wie folgt priorisiert:

Diese Werte & Ziele …

… sehe ich positiv
… sehe ich negativ
1. Menschenwürde und Menschenrechte
2. Gleichberechtigung aller Menschen
3. Bürgerrechte und persönliche Freiheit
4. Offenheit und Toleranz
5. Umwelt- und Tierschutz
6. Religionsfreiheit
7. Pressefreiheit
8. Chancengleichheit 
9. Soziale Absicherung und Solidarität
10. Europäische Integration
11. Wirtschaftswachstum
12. Bildung
13. Wissenschaft und Forschung
14. Kunst und Kultur
15. Verbraucherschutz
16. Christliche Werte
17. Innere Sicherheit, Schutz vor Kriminalität
18. Förderung lokaler/regionaler Interessen
19. Wirtschaftliche Freiheit
20. Heimatliebe, Patriotismus, Brauchtum
Kommentar von Susanne Floß: Viele der genannten Ziele sind jeweils Grundbedingungen für andere Ziele auf der Liste. Diese Grundbedingungen habe ich nach oben auf die Liste sortiert. Ich möchte die Liste aber keinesfalls so verstanden wissen, als seien mir z.B. Kunst, Kultur, Sicherheit oder die Interessen der Menschen vor Ort weniger wichtig. Heimatliebe/Patriotismus lehne ich in übersteigerten Formen entschieden ab, ebenso einen Fokus auf Nationalismen. Brauchtum und Kulturtraditionen allerdings bewerte ich als Historikerin/ Archäologin als Teil eine gemeinsamen kulturellen Erbes positiv. Deshalb habe ich trotz starker Bedenken Heimatliebe/Patriotismus/Brauchtum nicht auf die negative Seite gestellt. Christliche Werte teile ich ausdrücklich, möchte aber andere Religionen nicht diskriminiert wissen.

Diese Aufgaben …

… unterstütze ich
… lehne ich ab
1. Frieden in Europa herstellen
2. Klima- und Umweltschutz verbessern
3. Wirtschaftswachstum schaffen
4. Den Wohlstand gerechter verteilen
5. Für höhere Löhne sorgen
6. Die Arbeitslosigkeit bekämpfen
7. Steigende Preise bekämpfen
8. Günstige Energieversorgung sichern
9. Für bezahlbaren Wohnraum sorgen
10. Altersversorgung zukunftssicher gestalten
11. Kranken- und Pflegeversorgung verbessern
12. Mehr für Familien mit Kindern tun
13. Gleiche Bildungschancen für alle Kinder
14. Ausländer besser integrieren
15. Klimaverträgliche Mobilität vorantreiben
16. Digitalisierung vorantreiben
17. Datenschutz und Privatsphäre stärken
18. Kriminalität und Terrorismus bekämpfen
19. Leistungsträger und Eliten unterstützen
20. Zuwanderung begrenzen
Kommentar von Susanne Floß: Die Ziele auf der Liste zu sortieren, finde ich irreführend, da ich sie in den meisten Fällen alle für wichtig halte. Manche Ziele bilden den übergeordneten Rahmen oder die Voraussetzung für andere auf der Liste. Diese habe ich nach oben sortiert. Eliten brauchen aufgrund ihrer privilegierten Stellung in der Gesellschaft eigentlich keine zusätzliche Unterstützung. Allerdings darf nicht das Gefühl entstehen, Leistung und die Übernahme von Verantwortung würden sich nicht lohnen. Zuwanderung ist an sich kein Problem, im Gegenteil. Dennoch muss der rechtliche Rahmen natürlich eingehalten werden. Asylrecht oder Zuwanderung von Arbeitskräften sehe ich positiv, nicht aber ungeregelte Zuwanderung. Deshalb mit Bedenken, ob das missverständlich ist, Zuwanderungsbegrenzung auf der positiven Seite.

Diese wirtschaftlichen Forderungen …

… unterstütze ich
… lehne ich ab
1. Ausländische Fachkräfte anwerben 1. Wieder russisches Öl und Gas kaufen
2. Investitionen von Unternehmen fördern 2. Steuern für Gutverdiener senken
3. Höhere Staatsschulden ermöglichen 3. Bürgergeld reduzieren
4. Mehr in Infrastruktur investieren 4. Renteneintrittsalter erhöhen
5. Spitzensteuer erhöhen 5. Ausgaben für Verteidigung senken
6. Renten erhöhen 6. Erbschaftssteuer senken
7. Steuern für Gutverdiener erhöhen 7. Staatsschulden verringern
8. Erbschaftssteuer erhöhen 8. Steuern für Unternehmen senken
9. Ausgaben für Verteidigung erhöhen
10. Steuern für Geringverdiener senken
11. Steuern für mittlere Einkommen senken
12. Mehr in Schutz der Grenzen investieren
Kommentar von Susanne Floß: Einige der Kategorien sind zu pauschal abgefragt, um sie ohne Probleme einsortieren zu können. Beim Schutz der Grenzen meine ich bei der positiven Bewertung ausdrücklich keine Politik der geschlossenen innereuropäischen Grenzen und keinen unmenschlichen Umgang mit Geflohenen, sondern ganz einfach eine bessere Ausstattung der Bundespolizei. Meine Antworten spiegeln ansonsten die Überzeugung, dass Politik nicht auf Kosten der Schwächsten funktionieren darf. Eine pauschale Steuersenkung für Unternehmen halte ich für ein schlechteres Instrument als gezielte Anreize z.B. für Investitionen und Innovationen. Abhängigkeiten von Russland bei kritischer Infrastruktur wie der Energieversorgung verbieten sich von selbst. Steuersenkungen sind gerade schwer zu realisieren. Wenn, dann aber zuerst bei den Geringverdienern und dann bei den mittleren Einkommen. Bei den Renten ist mir wichtig, Altersarmut zu bekämpfen und auf die Inflation angemessen zu reagieren. Die Frage nach den Renten ist leider pauschal gestellt.

Information zur Methodik: Die Kandidatinnen und Kandidaten haben die Möglichkeit, jeweils 20 Werte & Ziele, aktuell diskutierte politische Aufgaben sowie wirtschaftliche Forderungen zu priorisieren. Sie müssen sich also entscheiden, welche ihnen wichtiger sind als andere oder welche sie gar ablehnen. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen nicht alle Angaben gewichten, sondern können einzelne auslassen. Aufgrund der notwendigen Reihenfolge lässt sich besser abschätzen, wie wichtig den Einzelnen das jeweilige Thema ist, da nicht nur Zustimmung/Ablehnung abgefragt wird.

Beantwortung von 50 politischen Forderungen und Thesen durch Susanne Floß

Susanne Floß hat die von der Wen Wählen?-Redaktion ausgewählten politischen Forderungen und Thesen beantwortet. In der folgenden Übersicht sehen Sie eine Reihe von Forderungen und Thesen und wie Susanne Floß zu diesen steht. Eine Antwort mit Stern bedeutet, dass Susanne Floß diese Frage/These besonders wichtig findet.


Nr. Forderungen/Thesen Antwort Kommentar / Begründung (optional)
1 Nicht zu viele Veränderungen!

Uns geht es weitgehend gut, daher sollte sich die Politik gegen zu viele Veränderungen stellen und auf dem bisherigen Weg weiter gehen.

Eher nicht Den eingeschlagenen Weg beim Ausbau der erneuerbaren Energien muss Deutschland fortsetzen. Es gibt aber noch viel zu tun. Insbesondere brauchen wir schnell Investitionen in die Infrastruktur und in die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft. Beim Thema Verkehr muss noch mehr geschehen, um die Klimaziele zu erreichen. Für eine soziale Verträglichkeit des Klimaschutzes muss es ein Klimageld geben. Im sozialen Bereich müssen wir besser werden, z.B. mit einer Bürgerversicherung. Eine rückständige Politik lehne ich entschieden ab!
2 Mindestlohn deutlich erhöhen!

Der gesetzliche Mindestlohn soll deutlich und über das bisherige Maß erhöht werden.

Ja! Wir streben als Grüne einen Mindestlohn von 15 Euro an.
3 Digitalsteuer einführen!

Insbesondere internationale Konzerne sollen eine zusätzliche Steuer auf digitale Dienstleistungen (z.B. Werbeeinnahmen oder Abo-Gebühren) bezahlen.

Ja!
4 Gesetzliche Krankenkassen für alle!

Auch Selbständige und Beamte sollen sich in den gesetzlichen Krankenkassen versichern müssen. Private Krankenkassen sollen langfristig nur noch Zusatzversicherungen anbieten dürfen.

Ja!
5 Rentenversicherungspflicht auch für Selbstständige!

Auch für Selbstständige soll die gesetzliche Rentenversicherungspflicht bestehen.

Ja!
6 Russland zum Frieden zwingen!

Russland soll stärker als bisher zum Frieden und zur Rückgabe der besetzten Gebiete an die Ukraine gedrängt werden.

Eher ja
7 Ukraine zum Frieden zwingen!

Die Ukraine soll stärker zum Frieden gedrängt werden, auch wenn es dafür von Russland besetzte Gebiete endgültig an Russland abtreten muss.

Nein!
8 Ukraine stärker unterstützen!

Deutschland soll die Ukraine stärker militärisch und wirtschaftlich unterstützen, z.B. durch mehr Waffenlieferungen auch von modernen weitreichenden Waffen.

Eher ja
9 Datenschätze heben!

Die Wirtschaft soll die Möglichkeit erhalten, Daten von den Bürgerinnen und Bürgern umfangreicher als bisher zu nutzen, auch wenn dafür der Datenschutz reduziert werden muss.

Nein!
10 Höchststeuersatz anheben!

Für sehr hohe Einkommen sollte ein höherer Spitzensteuersatz gelten.

Ja!
11 Regenerative Energien stärker fördern!

Regenerative Energien wie Solar- und Windkraft, Biogasanlagen und Wärmepumpen sollen stärker als bisher gefördert werden.

Eher ja
12 Sicherheit geht vor!

Die Möglichkeit, schwere Kriminalität aufzuklären und Terroranschläge zu verhindern, rechtfertigt die anlasslose Überwachung von Kommunikation.

Nein!
13 Gendern verbieten!

Bundesbehörden soll verboten werden, z.B. „Mitarbeitende“ oder „Mitarbeiter:Innen“ statt „Mitarbeiter“ zu schreiben. Stattdessen soll grundsätzlich die traditionelle männliche oder weibliche Schreibweise vorgeschrieben werden.

Nein!
14 Recht auf Homeoffice einführen!

Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, soweit möglich Homeoffice zu erlauben und zu ermöglichen.

Ja!
15 Wachstum ist wichtiger als Schuldenabbau!

Für mehr Wachstum und um die Wirtschaft zu fördern soll kurzfristig auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden.

Eher ja Wichtig ist, dass eine Modernisierung der Schuldenbremse nur dazu dienen darf, Investitionen (z.B. in die Infrastruktur) zu leisten. Mit dem Deutschlandfonds schlagen wir außerdem ein Instrument vor, bei dem die Mittel zweckgebunden sind und auch von Ländern und Kommunen abgerufen werden können. Nur mit Investitionen werden wir für die Zukunft für wirtschaftliches Wachstum und entsprechend hohe Steuereinnahmen sorgen können.
16 Sozialstaat ist wichtiger als Schuldenabbau!

Um Sozialleistungen erhöhen oder beibehalten zu können, soll kurzfristig auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden.

Ja!
17 Legalisierung von Cannabis rückgängig machen!

Die Legalisierung von Cannabis soll wieder rückgängig gemacht werden und auch der Besitz oder Anbau geringer Mengen wieder strafbar werden.

Nein!
18 Schwangerschaftsabbrüche legalisieren!

Die Strafbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen (§ 218 StGB) soll abgeschafft werden, Abtreibungen bis zum Ende der zwölften Schwangerschaftswoche sollen grundsätzlich legalisiert werden.

Ja!
19 Neue Atomkraftwerke bauen!

Der Ausstieg aus der Atomenergie soll rückgängig gemacht werden und Deutschland wieder neue Kernkraftwerke planen und bauen.

Nein!
20 Klimaschutz stärker vorantreiben!

Deutschland sollte die Anstrengungen zum Klimaschutz weiter verstärken und eine Vorreiterrolle übernehmen.

Ja!
21 Bürgergeld reduzieren!

Die Bürgergeld-Leistungen sollen deutlich gesenkt und Sanktionen verschärft werden.

Nein!
22 Asylsuchende stärker in andere europäische Länder abschieben!

Asylsuchende, die über andere europäische Länder eingereist sind, sollen mehr als bisher in diese Länder zurückgeschickt werden, auch wenn das unsere Beziehungen zu diesen verschlechtert.

Nein! Ich bin der festen Überzeugung, dass uns nur eine gesamteuropäische Lösung, an die sich dann in der Umsetzung auch alle beteiligten Länder halten, weiterbringt. Wir dürfen die Errungenschaften der europäischen Zusammenarbeit nicht aufs Spiel setzen.
23 Mehr Videoüberwachung mit Gesichtserkennung!

Zum Schutz vor Straftaten soll die Videoüberwachung öffentlicher Plätze, Bahnhöfe und Verkehrsmittel ausgeweitet werden und z.B. mit Gesichtserkennung ausgestattet werden.

Nein! Es muss in jedem Fall zwingend ausgeschlossen werden, dass massenhaft Daten unbescholtener Bürger*innen gesammelt werden.
24 Mehr internationale Verantwortung für Deutschland!

Deutschland soll international mehr Verantwortung übernehmen, zum Beispiel im Rahmen von Militäreinsätzen wie UNO-Blauhelm-Missionen oder der Sicherung von Handelswegen.

Ja!
25 Das Selbstbestimmungsgesetz wieder abschaffen!

Das Selbstbestimmungsgesetz sollte wieder abgeschafft werden. Der Staat sollte es Menschen nicht so leicht machen, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen ändern zu lassen.

Nein!
26 Mieten stärker regulieren!

Die Möglichkeiten für Wohnungsbesitzer, Wohnungsmieten zu erhöhen, sollen deutlicher als bisher begrenzt werden.

Eher ja
27 Sozialen Wohnungsbau fördern!

Der Bund soll den sozialen Wohnungsbau wieder stärker fördern und so die Schaffung günstigen Wohnraums ermöglichen.

Ja!
28 Deutsche Interessen statt Werte!

Die Deutsche Außenpolitik sollte sich deutlich stärker interessengeleitet an wirtschaftlichen und politischen Interessen orientieren und nicht an Werten wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Nein!
29 Höhere Zölle!

Deutschland soll sich in Europa für (höhere) Zölle auf Waren aus Ländern außerhalb der EU wie zum Beispiel aus China oder den USA stark machen, auch wenn die Waren dadurch teurer werden.

Nein!
30 Mehr in Verteidigung investieren!

Deutschland soll die Bundeswehr stärken und mehr Gelder für die Landesverteidigung bereit stellen.

Ja!
31 Schuldenbremse reformieren!

Die im Grundgesetz festgeschriebene Begrenzung der Neuverschuldung soll reformiert werden und zum Beispiel mehr Ausnahmen für Investitionen möglich machen.

Ja!
32 Massentierhaltung reduzieren!

Die Massentierhaltung soll deutlich reduziert und mit höheren Auflagen als bisher verbunden werden, auch wenn dadurch die Lebensmittelpreise steigen.

Ja!
33 Generelles Tempolimit auf Autobahnen!

Auf Autobahnen soll ein generelles Tempolimit z.B. von 130 km/h eingeführt werden.

Ja!
34 D-Mark wieder einführen!

Deutschland soll aus der Euro-Zone austreten und die D-Mark oder eine andere nationale Währung wieder einführen.

Nein!
35 Aus der EU austreten!

Deutschland soll aus der Europäischen Union austreten.

Nein!
36 Länger arbeiten für geringe Rentenbeiträge!

Damit die Beiträge für die Rentenversicherung nicht zu hoch werden, sollen Arbeitnehmer üblicherweise länger arbeiten bevor sie in Rente gehen, insbesondere wenn sie noch keine 45 Jahre gearbeitet haben.

Nein!
37 Weniger Ausländer!

Möglichst viele Ausländer sollen Deutschland verlassen.

Nein!
38 Weniger Muslime!

Möglichst viele gläubige Muslime sollen Deutschland verlassen.

Nein!
39 Traditionelle Familie stärken!

Das traditionelle Familienbild soll gestärkt und Frauen unterstützt werden, die sich mehr um die Familie und Kinder anstatt um eine eigene Karriere kümmern.

Nein!
40 Qualifizierte Einwanderer nach Deutschland holen!

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sollen gezielt qualifizierte Einwanderer aus dem Ausland gewonnen und nach Deutschland geholt werden.

Ja!
41 Aus NATO austreten!

Deutschland soll aus der NATO, dem westlichen Verteidigungsbündnis, austreten.

Nein!
42 Erbschaftssteuer abschaffen!

Die Erbschaftssteuer soll abgeschafft oder reduziert werden, auch auf große Erbschaften.

Nein!
43 Arbeitsplätze sind wichtiger als Umwelt- und Klimaschutz!

Es gibt Situationen, in denen die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen wichtiger ist als Umwelt- und Klimaschutz.

Nein!
44 Gemeinsame europäische Armee aufbauen!

Die Armeen der EU-Staaten sollen schrittweise zu einer gemeinsamen Europaarmee umgebaut werden.

Ja!
45 Weniger Freiheitsrechte einschränken!

Im Namen des Kampfes gegen Kriminalität und Terrorismus werden zu viele Freiheitsrechte eingeschränkt.

Eher ja
46 Bio-Landwirtschaft stärker fördern!

Landwirte sollen mehr staatliche Förderung erhalten, wenn sie ihre Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umstellen.

Ja!
47 Künstliche Intelligenz stärker fördern!

Die europäischen Bemühungen, KI-Systeme zu förden, sollen ausgebaut werden. Dazu sollen Unternehmen für die Entwicklung neuer KI-Systeme auch mehr Mittel erhalten.

Ja!
48 Weniger Bürgerbeteiligung, um Infrastrukturprojekte schneller zu genehmigen!

Um Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturprojekte zu beschleunigen, sollen die Mitspracherechte der Bevölkerung und von Verbänden eingeschränkt werden.

Eher ja
49 Unternehmen müssen ihre Lieferanten kontrollieren!

Unternehmen sollen weiterhin kontrollieren müssen, ob ihre Zulieferer Mindeststandards bei Menschen- und Kinderrechten und Umweltschutz auch im Ausland einhalten.

Ja!
50 Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene!

Junge Erwachsene sollen in einem sozialen Pflichtjahr gemeinnützige Arbeit z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz oder Altenpflege leisten.

Nein!
— Profil von Susanne Floß, GRÜNE; Motto: „Anpacken für Menschen und Umwelt. Für eine ökologische und soziale Ausrichtung von Politik.” —
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