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Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Erbschaftssteuer abschaffen! – Die Erbschaftssteuer, auch auf große Erbschaften, soll abgeschafft oder reduziert werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Gabriele Hanne Dorothea Ermen | UNABHÄNGIGE |
Unentschieden |
Das kann man nicht so pauschal sagen. Wenn eine sozial schwache Familie eine Wohnung erbt und diese dann unter Preis verkaufen muss, um die Erbschaftssteuer bezahlen zu können, ist das nicht Sinn der Sache. Wenn ein Familienunternehmen nicht weitergeführt werden kann, weil dafür Erbschaftssteuer anfällt, gefährdet das Arbeitsplätze. Aber wenn es sich um Kapitalvermögen handelt oder um mehr als eine Immobilie, könnte höher versteuert werden, mit höheren Steuerfreibeträgen unabhängig vom Verwandtschaftsgrad. |
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Nico Herrmann | ÖDP „Unabhängige Politik braucht deine Stimme!“ Kandidiert im Wahlkreis Saarbrücken.Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 5. |
Unentschieden
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Die Erbschaftssteuer sollte meinerseits gerade bei größeren Erbschaften erhalten bleiben. Immerhin ist eine Erschaft in Höhe von beispielsweise 10 Millionen Euro anders zu betrachten als beispielsweise in einem Wert von 5000 Euro. |
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Helge Schmidt | Volt „Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind zwei Seiten der gleichen Medaille.“ Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 2. |
Unentschieden |
Angesichts einer stark sozial gespaltenen Gesellschaft ist dies schwer zu verargumentieren. Wünschenswert wäre aus meiner Sicht eine Erbschaftssteuer, die eine deutlich breitere Akzeptanz in der Gesellschaft findet als heute. |
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Peter Aumer | CSU „Hört zu, packt an!“ Kandidiert im Wahlkreis Regensburg. |
Unentschieden |
Die Union tritt einer Erhöhung der Erbschaftssteuer entschieden entgegen. Der jetzige Kompromiss verhindert weitestgehend eine Substanzbesteuerung und ist daher beizubehalten. |
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Rhavin Grobert | Die PARTEI „Ich brauche keine teuren Berater, um festzustellen, wie es nicht geht.“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Spandau – Charlottenburg Nord.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 27. |
Unentschieden |
Ein BGE mit einer Vermögenssteuer macht dies obsolet. |
Marvin Griesbach | FDP „Aus Liebe zur Freiheit“ Kandidiert im Wahlkreis Kreuznach. |
Unentschieden |
Das jetzige System ist fair. Es schafft Steuereinnahmen, ohne Familienunternehmen zu gefährden. |
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Martin Josef Hartmann | dieBasis „Nicht meckern, machen!“ Kandidiert im Wahlkreis Traunstein.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 49. |
Unentschieden |
auch hier muss man unterscheiden. Sacherben und Unternemensübergaben sollten steuerfrei sein: Da ja sonst zur tilgung der Steuerlast eine veräusserung des Erbes notwendig sein kann. Und das ist nicht richtig. Aber bei "Gelderbe" ist eine angemessene Steuer ok! |
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Jörg Esser | FREIE WÄHLER „Für die Bürger, statt gegen Sie!“ Kandidiert im Wahlkreis Euskirchen – Rhein-Erft-Kreis II. |
Unentschieden |
Ist je Fall zu prüfen. Wer zum Beispiel eine Firma erbt und diese weiterführen möchte, sollte nicht das besteuert bekommen, was der Vorbesitzer schon alles versteuert hat. |