Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandkidatinnen und Kandidaten bei der Bundestagswahl 2025 zu der Forderung bzw. These Gesetzliche Krankenkassen für alle! – Auch Selbständige und Beamte sollen sich in den gesetzlichen Krankenkassen versichern müssen. Private Krankenkassen sollen langfristig nur noch Zusatzversicherungen anbieten dürfen. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname, Vorname; es werden alle Kandidierenden angezeigt, die eine Angabe gemachthaben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Dr. Michael Adam | AfD „Deus lo Vult!“ Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 7. |
Nein! |
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Adam Balten | AfD „Freiheit durch Bildung, Zukunft durch Kreativität, Stärke durch Eigenverantwortung. AfD“ Kandidiert im Wahlkreis Wesel I.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 23. |
Nein!
unwichtig |
Wettbewerb ist besser. |
Jörn Bauer | AfD „Wir sind die Brandmauer gegen Rot-Grün“ Kandidiert im Wahlkreis Frankfurt am Main I. |
Nein!
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Die PKV finanziert Arbeitsplätze und sichert Arztpraxen mit rund 16 Mrd. Euro. Würden die PKV-Versicherten nach GKV-Tarif abgerechnet, fehlen dem Gesundheitssystem rund 12 Mrd. Euro. |
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Stephan Brandner | AfD „Freiheit - Demokratie - Grundrechte“ Kandidiert im Wahlkreis Gera – Greiz – Altenburger Land.Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 1. |
Nein!
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Peer Döhnert | AfD „2025 WIRD BESSER - Mit gesundem Menschenverstand, mit Herz und Schnauze und Zuversicht“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Steglitz-Zehlendorf. |
Nein!
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Eine Grundversorung, ja. Wer mehr will darf gerne mehr zahlen. Das sollen die Privatenkassen leisten. |
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Michael Gebhardt | AfD „Heimat schützen, Zukunft sichern“ Kandidiert im Wahlkreis Coburg.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 24. |
Nein! |
Die AfD spricht sich für den Erhalt des dualen Gesundheitssystems aus, bestehend aus gesetzlichen (GKV) und privaten Krankenversicherungen (PKV). Sie lehnt eine Einheitsversicherung ab, bei der auch Selbstständige und Beamte in die GKV einzahlen müssten und die PKV nur noch Zusatzversicherungen anbieten dürfte. Die Partei betont, dass der Wettbewerb zwischen GKV und PKV Qualität und Vielfalt im Gesundheitssystem fördert. Zudem verweist sie auf die demografiefeste und generationengerechte Kapitalversorgung der PKV, die bei einer Einheitsversicherung wegfallen würde. Die AfD warnt, dass die Abschaffung der PKV zu einer erhöhten Beitragslast für die GKV führen könnte, da die Kosten der alternden PKV-Versicherten dann von der GKV getragen werden müssten. Daher setzt sich die AfD für die Beibehaltung und Weiterentwicklung des bestehenden dualen Systems ein. |
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Christoph Grimm | AfD „Zeit für Deutschland“ Kandidiert im Wahlkreis Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I. |
Nein! |
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Dr. Clemens Johannes Hauk | AfD „Zeit für einen neuen Zeitgeist!“ Kandidiert im Wahlkreis Hochtaunus.Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 13. |
Nein!
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Diese auf den ersten Blick verständliche Forderung ist ein Bumerang. Unser zweigleisiges Versicherungssystem hat sich durchaus bewährt. Egal ob Kassen- oder Privatpatient: Die Patienten gehen i.d.R. zum gleichen Arzt und ins gleiche Krankenhaus. Ausnahmen betreffen meistens Fälle für Spezialisten, die in der kassenärztlichen Versorgung nicht abgebildet sind, es aber theoretisch sein könnten. Wäre da nicht die gesetzliche Vorgabe „wirtschaftlich, ausreichend, zweckmäßig“. Dafür gibt es zum Glück die privaten Zusatzversicherungen. In England gibt es zum Beispiel dagegen nur ein Versicherungssystem aber zwei Versorgungssysteme. Der NHS ist derart miserabel-Patienten warten oft viele Jahre auf eine medizinisch gebotene Behandlung-sodaß jeder, der es sich leisten kann, eine andere, rein privatrechtliche Versorgungsstruktur nutzt. Dies ist sehr teuer und schließt das Gros der Bürger von einer angemessenen Versorgung aus. Wenn bei uns ein Kassenpatient länger auf einen Arzttermin warten muß als ein Privatpatient, dann liegt das zumeist daran, daß infolge der Budgetierung der Arzt die erbrachte und vertraglich vereinbarte(!) Leistung am Ende nicht oder nur teilweise honoriert bekommt. Aus meiner Zahnarztpraxis kann ich berichten, daß ich noch immer nicht weiß, wie hoch der budgetbedingte Honorareinbehalt im Jahr 2023(!) sein wird. Auch der Arzt muß als Kleinunternehmer kalkulieren können. Auch der Arzt ist darauf angewiesen, daß er sein Honorar einigermaßen zeitnah auch erhält. Auch der Arzt kann es sich auf Dauer nicht leisten, Patienten zu behandeln, deren Krankenkasse zum Zechpreller geworden ist. Aus meiner Sicht ist das der Hauptgrund für die nicht zu leugnenden Probleme in unserem Gesundheitssystem. |
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Erik Heß | AfD „Zeit für Erik Heß!“ Kandidiert im Wahlkreis Göttingen I.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 25. |
Nein! |
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Alan Daniel Imamura | AfD „Aktiv für Duisburg“ Kandidiert im Wahlkreis Duisburg I. |
Nein! |
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Dr. Malte Kaufmann | AfD „Zeit für Deutschland!“ Kandidiert im Wahlkreis Heidelberg.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 12. |
Nein! |
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Martina Kempf | AfD „Zeit für unser Land“ Kandidiert im Wahlkreis Freiburg.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 17. |
Nein! |
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Andreas Leupold | AfD |
Nein! |
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Gerold Otten | AfD „Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.“ Kandidiert im Wahlkreis München-Land.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 8. |
Nein!
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Stephan Protschka | AfD Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 1. |
Nein! |
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Waldemar Rau | AfD „Unser Steuergeld für unsere Bürger“ Kandidiert im Wahlkreis Goslar – Northeim – Göttingen II. |
Nein! |
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Susanne Rosilius | AfD „ZEIT, DAS UNSER LAND WIEDER FUNKTIONIERT“ Kandidiert im Wahlkreis Osterholz – Verden.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 18. |
Nein! |
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Bernd Rummler | AfD „Zeit für ein starkes Oberberg – sicher, wirtschaftlich, frei!“ Kandidiert im Wahlkreis Oberbergischer Kreis.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 28. |
Nein! |
Ich bin dagegen, alle Menschen in eine gesetzliche Krankenkasse zu zwingen. Unser bewährtes System aus gesetzlichen und privaten Kassen gibt den Menschen Wahlfreiheit und sorgt für Wettbewerb. Eine Einheitskasse würde zu weniger Leistungen, längeren Wartezeiten und höheren Beiträgen führen. Stattdessen setze ich mich dafür ein, die gesetzlichen Kassen zu entlasten, indem wir klare Regeln für die Einwanderung schaffen und verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Jeder, der einzahlt, soll auch von einem starken Gesundheitssystem profitieren – ohne zusätzliche Belastungen durch eine teure Zwangsversicherung. |
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Ulrich Zons | AfD „Klare Werte und klare Kante im Dienst der Freiheit und Verantwortung.“ Kandidiert im Wahlkreis Soest.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 21. |
Nein! |
Ich sehe darin eine staatliche Bevormundung und eine Schwächung des Wettbewerbs im Gesundheitswesen. Stattdessen setze ich auf Wahlfreiheit zwischen privater und gesetzlicher Versicherung sowie auf Reformen zur Effizienzsteigerung im Gesundheitssektor. Eine Zwangsverpflichtung von Beamten und Selbstständigen zur gesetzlichen Krankenversicherung widerspricht der marktwirtschaftlichen und freiheitlichen Ausrichtung. |