Sie befinden sich auf dem Archiv der Bundestagswahl 2021. Diese Seite funktioniert problemlos, aber die Daten sind von den Kandidaten 2021. Über die Startseite kommen Sie zur aktuellen Version.
Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Gendern verbieten! – Bundesbehörden soll verboten werden, z.B. „Mitarbeitende“ oder „Mitarbeiter:Innen“ statt „Mitarbeiter“ zu schreiben. Stattdessen soll grundsätzlich die traditionelle männliche oder weibliche Schreibweise verwendet werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
![]() |
Thorsten Frei | CDU „Ich bin für Sie da.“ Kandidiert im Wahlkreis Schwarzwald-Baar. |
Unentschieden |
Es gibt wirklich Wichtigeres zu tun. |
![]() |
Julia Aylar Jalali Motlagh | Die PARTEI „Mein Name verwirrt Menschen und ich lieb's.“ Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 6. |
Unentschieden
![]() ![]() |
Soll jeder machen wie er/sie/es will. Zudem sollten Hochschulen und Schulen, die Nutzung oder Nicht-Nutzung vom Gendern nicht in die Note einfließen lassen. |
![]() |
Werner Zuse | BüSo „Statt Globaler Nato und Green Deal Globaler Aufbau mit der Neuen Seidenstraße“ Kandidiert im Wahlkreis München-West/Mitte. |
Unentschieden |
Mit der ganzen Genderdebatte wird unser Land immer mehr zersplittert und die Idee des Gemeinwohls geht baden. |
Jochen Lipproß | FDP „Öko-Ziele ökonomisch erreichen“ Kandidiert im Wahlkreis Märkischer Kreis II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 58. |
Unentschieden |
Ein Verbot schließe ich aus - aber genauso auch ein Gebot diese Schreibweise zwingend zu nutzen! |
|
![]() |
Thomas Löb | ÖDP „Es gibt immer eine Wahl!“ Kandidiert im Wahlkreis Uckermark – Barnim I.Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 1. |
Unentschieden |
Sicherlich nicht einer der dringlichsten Anliegen, Ausgrenzung und Rassismus muss aber auch anderenorts entgegnet werden und vorgelebt werden, Schriftsprache kann nur ein kleiner Baustein der Wertschätzung und Integration sein. |
![]() |
Stefan Ackermann | Team Todenhöfer „Haltung zeigen, Rassismus bekämpfen, Spaltung verhindern.“ Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 5. |
Unentschieden |
Man darf es nicht übertreiben. Wertschätzen ja, aber nicht vor jedem Satz überlegen müssen, ob man ein *innen vergessen oder eine kleine Sprechpause verpasst hat. |
![]() |
Victor Gogröf | Die PARTEI „Für eine Zukunft – mit Zukunft!“ Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 23. |
Unentschieden |
Persönlich lehne ich es grundsätzlich ab, die Sprache über die Gesetzgebung zur regulieren. Daher unterstütze ich weder explizite Verpflichtungen noch Verbote zum Gendern. |
![]() |
Dr. Christoph Heinritz-Bechtel | dieBasis „Coronawahnsinn sofort stoppen!“ Kandidiert im Wahlkreis Zwickau.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 1. |
Unentschieden |
Diese Frage bedarf einer basisdemokratischen Entscheidung |
Hans Horst Boljahn | Volt „Transparent, fair, keine Küngeleien “ Kandidiert im Wahlkreis Freising. |
Unentschieden |
Ich persönlich gendere nicht. |
|
![]() |
Marius Braun | ÖDP „Mehr Leben mit Freude - ohne stetige Leistungssteigerung. “ Kandidiert im Wahlkreis Eichsfeld – Nordhausen – Kyffhäuserkreis.Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 2. |
Unentschieden |
Gendern macht viele Text kompliziert und schwer lesbar. Persönlich gender ich nicht. |
![]() |
Felix Möller | Die Humanisten „Mein Herz brennt für Innovationen“ Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 1. |
Unentschieden |
Ich lehne das Gendern ab. Ich denke jedoch, dass Gebote oder Verbote in beide Richtungen nicht zu einer konstruktiven Lösung führen. Sprache ist eine gewachsene, gesellschaftliche Konvention, die sich durch Konsens weiterentwickelt. Versuche, eine bestimmte Sprache vorzuschreiben, gingen in der Vergangenheit immer von autoritären Regimen aus und haben immer etwas Totalitäres. Ich hoffe, dass die deutsche Sprache eines Tages nicht mehr Spielball von Ideologien sein wird, sondern wieder als Kulturgut und als ausdrucksstarkes, klares und ästhetisches Kommunikationsmittel ihre Wirkung entfalten wird. |
![]() |
Susanne Bendig | GRÜNE „Für Umweltschutz und eine starke Wirtschaft durch Bildung u. Digitalisierung in der Region“ Kandidiert im Wahlkreis Pirmasens. |
Unentschieden |
Manchmal finde es ich es übertrieben, wie man die Sprache wegen der Männlich/Weiblich/divers verbiegt |
![]() |
Cengiz Altay | Team Todenhöfer „Stillstand ist Rückschritt“ Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Zur besseren Verständlichkeit kann ich dieses Denken nachvollziehen. Persönlich habe ich auch kein Problem mit der gendergerechten Sprache. Wichtig wäre hier eine klare Linie unter Berücksichtigung einer Abstimmung.. |
![]() |
Benjamin Zander | GRÜNE „Ein gute Zukunft für alle Menschen“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 74. |
Unentschieden |
Es soll jede:r reden oder Schrieben, wie es ihm/ihr wichtig erscheint. Ich gendere, um auch Menschen, die mich nicht kennen, deutlich zu machen dass ich alle mit einbeziehe in meinen Aussagen. Das erspart wir lange Erklärungen zu meinen Aussagen. Wer das durch die Empfänger:innen seiner Aussagen oder den Kontxext anders deutlich macht oder es nicht für notwenig hält, der/die möge weiterhin ohne Gender-Stern reden und schrieben. Wer es für sinnvoll erachtet, der möge dieses tun. |
Wieland Wilkniß | PIRATEN „Sailing throu political hell.“ Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 10. |
Unentschieden |
Die deutsche Sprache ist schon schwierig genug und nur bedingt geeignet. Vorschlag: Ab sofort wählen wir für den/die nächsten/nächste Bundeskanzler/Bundeskanzlerin zu Ehren von Angela Merkel die weiblichen Form. Bundeskanzlerin Scholz/Laschet/Baerbock. :-) |
|
![]() |
Ulrich Friedrich Becker | dieBasis „Niemand vertritt Dich besser als Du selbst!“ Kandidiert im Wahlkreis Heidelberg.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 4. |
Unentschieden |
Volksentscheid. Problem ist die Lesbarkeit und viel durcheinander. Es wird oft so getan, als seien die Männer durch die alte Schreibweise bevorzugt. Das kann man auch anders sehen: Frauen haben ein exklusives Geschlecht in der Sprache, Männer sind diskriminiert, weil man nie weiß, ob es sich nur um Männer oder beide Geschlechter handelt. Alles Ansichtssache. |
![]() |
Michael Ruf | ÖDP „Mehr Chancen für Familien!“ Kandidiert im Wahlkreis Mainz.Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 12. |
Unentschieden |
Das Gendern zu verbieten wäre der falsche Ansatz, genauso wie dazu eine Pflicht einzuführen. Eine Sprache ist lebendig, hier wird es zu Änderungen kommen. Wichtiger ist es, dass alle gleich behandelt werden und keine Nachteile aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung o.ä. haben. |
![]() |
Manfred Johannes Setter | MLPD Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 11. |
Unentschieden |
Gendern ist nicht entscheidend, sondern wie man mit Mann/Frau oder anderen Geschlechtern um geht |
![]() |
Kathrin Franziska Laymann | FREIE WÄHLER „Mut-Maß-Mitte“ Kandidiert im Wahlkreis Koblenz.Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 2. |
Unentschieden |
ich bin gegen das Binnen-I aber für die geschlechtsneutrale Formulierung. |
Werner Heinz Hürttlen | dieBasis „Aufstehen für unsere Kinder !“ Kandidiert im Wahlkreis Düren.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 25. |
Unentschieden |
ist mir egal. |
|
![]() |
Ria Cybill Geyer | SPD „Augenhöhe - Dialog - Transparenz “ Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 18. |
Unentschieden |
Sprache ändert sich durch Gebrauch und nicht durch Verordnung. |
![]() |
Dr. Manfred Salzmann | dieBasis „Für Transparenz und Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungsprozessen.“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Reinickendorf. |
Unentschieden |
Durch Gendern wird die Sprache verunstaltet und dient nicht der Gleichberechtigung! Wer Gendern möchte darf, aber es sollte jedem frei überlassen werden! |
![]() |
Dr. Anja Weisgerber | CSU „Wer nicht anpackt, kann nichts bewegen“ Kandidiert im Wahlkreis Schweinfurt.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 8. |
Unentschieden |
Jeder soll die Schreibweise selbst wählen können. Ich spreche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. |
![]() |
Nathalie Nikola | dieBasis „Liebe überwindet das Ego und trifft die besten Entscheidungen!“ Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 17. |
Unentschieden |
> Meine persönliche Meinung zu dieser These wird in der Partei dieBasis nicht mehr gewichtet als die konsensierte Entscheidung aller Mitglieder. Ich vertrete grundsätzlich den Willen von dieBasis, welcher durch gemeinsame Konsensierung beschlossen wird. So verhält es sich bei allen Thesen, die ich hier beantworte. Bitte auch nachfolgende Inhalte von dieBasis Baden-Württemberg beachten: https://diebasis-bw.de/bundestagswahl/selbstverpflichtung-ziele/ |
![]() |
Felicitas Klings | Die Humanisten „Demokratie braucht Fakten“ Kandidiert im Wahlkreis Wiesbaden.Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 2. |
Unentschieden |
Ich selbst halte das Gendern für nicht zielführend. Vielmehr muss an der echten Gleichstellung bzw. Chancengleichheit gearbeitet werden. Allerdings halte ich auch nichts von Verboten. |
![]() |
Stefan Heinke | dieBasis „Sei Du selbst. Die Veränderung!“ Kandidiert im Wahlkreis Görlitz.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 4. |
Unentschieden |
Sprache entwickelt sich allein. Dazu muss es keine politisch motivierte Kampagne geben. Soll doch jeder machen wie er will, wir haben wirklich dringendere Probleme in unserem Land. |
![]() |
Norman Heß | ÖDP „Übrigens: Nicht käuflich!“ Kandidiert im Wahlkreis Frankfurt (Oder) – Oder-Spree.Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Es sollte jeder Behörde freistehen, ob Gender-Sprache verwendet wird oder nicht. Eine Vorschrift oder ein Verbot sollte es hier nicht geben. |
![]() |
Dr. Heinrich Kalvelage | FREIE WÄHLER „Politik für die Wähler, nicht für Lobbyisten!“ Kandidiert im Wahlkreis Hildesheim.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 19. |
Unentschieden
unwichtig |
Ich persönlich finde gendern überflüssig und teilweise sinnentstellend. |
![]() |
Niels-Olaf Lüders | DIE LINKE „Sozial Gerecht Gestalten - Für Menschen statt Konzerne. “ Kandidiert im Wahlkreis Märkisch-Oderland – Barnim II.Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 8. |
Unentschieden |
Für mich dient Sprache vor allem dazu, meine Gedanken möglichst so klar auszudrücken, dass der jeweilige Adressat sie gut verstehen kann. Es ist erfreulicherweise längst etabliert, direkte Anreden ohne Ausgrenzungen zu formulieren. Noch weitergehende Versuche, die Sprache in dieser Hinsicht zu reformieren, respektiere ich. Ich habe aber Zweifel an den Erfolgsaussichten dieses Reformversuchs und ich sehe auch nur geringe Auswirkungen in Bezug auf die reale Gleichberechtigung. |
Dr. Ulrich Karl Kissel | FREIE WÄHLER „Kreativität braucht weniger Regeln, Regeln dann aber durchsetzen“ Kandidiert im Wahlkreis Lörrach – Müllheim. |
Unentschieden |
Ich bin gegen Verbote, doch die Änderung unserer schönen Sprache in dieser Weise ist absurd und folgt einer völlig fehlgeleiteten Unkenntnis. Neue Lösungen, die man nicht durch Sprache transportieren kann, können nur als Fehlentwicklung bezeichnet und nicht gefördert werden. |
|
![]() |
Bärbel Kersken | MLPD „Mach mit, damit sich wirklich etwas ändert!“ Kandidiert im Wahlkreis Bottrop – Recklinghausen III. |
Unentschieden |
Was ist das denn für eine Forderung? Genauso könnte man fordern, dass das Denglisch aufhört. Ich persönlich finde Gendern echt überzogen. Es gibt auch die Möglichkeit der Nutzung von Allgemeinbegriffen. Auf oben bezogen wäre das z.B. die Belegschaft. Aber vielen Menschen ist es wichtig - weil es für sie eine Wertschätzung und/oder Gleichberechtigung bedeutet. |
![]() |
Michael Krüger | ÖDP „Mensch vor Profit !“ Kandidiert im Wahlkreis Oldenburg – Ammerland. |
Unentschieden |
Ich halte nichts von Verboten oder Geboten diesbezüglich. Es gibt eine allgemeine Regelung der deutschen Sprache, die man in der Schule vermittelt bekommt und die Grundlage unserer Kommunikation ist. |
![]() |
Ulrich Klieboldt | dieBasis „Es gibt nichts, was nicht verbessert werden könnte & Transparenz statt Lobbyismus!“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg. |
Unentschieden
unwichtig |
Sprache sollte man nie verbieten. Freiheit der Sprache ist die Devise. Ich formuliere es lieber umgekehrt: "Gendern soll nicht vorgeschrieben werden". |
![]() |
Simon Klages | PIRATEN „Der Sinn des Lebens ist es, dem Leben einen Sinn zu geben.“ Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 8. |
Unentschieden |
Soll jeder machen, wie er will. Oder sie. |
![]() |
Ulrich Bossler | FREIE WÄHLER „Politik mit gesundem Menschenverstand!“ Kandidiert im Wahlkreis Biberach.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3. |
Unentschieden
unwichtig |
Solange die verbindliche Rechtschreibung dies nicht vorsieht, halte ich es für angebracht, die bisherigen Schreibweisen beizubehalten. |