Archiv Bundestagswahl 2021

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Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Ungesunde Lebensmittel stärker besteuern!«

»Ungesunde Lebensmittel sollen stärker besteuert oder anderweitig reguliert werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Ungesunde Lebensmittel stärker besteuern! – Ungesunde Lebensmittel sollen stärker besteuert oder anderweitig reguliert werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.

Kandidatin, Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)

Saskia Graupe | dieBasis

„Faktenbasiert statt lobbykontrolliert!“

Kandidiert im Wahlkreis Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Holzland-Kreis – Saale-Orla-Kreis.
Eher nicht Ich denke nicht, dass sich die Menschen über Verbote und Sanktionen zu gesünderen Verhaltensweisen zwingen lassen. Begeisterung für gesundes Essen, Kochen etc. lässt sich in meinen Augen so nicht entfachen.

Jörg Alfred Rupp | DIE LINKE

„sozial, ökologisch, gerecht“

Kandidiert im Wahlkreis Karlsruhe-Land.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 18.
Eher nicht Der Staat als Nanny? Nein. Die Folgen wären vielleicht auch Einschränkungen bei der Krankenversicherung oder höhere Kosten für die, die sich ungesund ernähren. Und was für den ein*n ungesund ist, ist für die andere oftmals ohne Auswirkungen.

Felix Engelke | dieBasis

„Freiheit bedeutet selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen“

Kandidiert im Wahlkreis Duisburg I.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 27.
Eher nicht Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen anstatt Bevormundung durch den Staat.

Georg Pazderski | AfD

„Erfahren. Gradlinig. Pflichtbewußt.“

Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 4.
Eher nicht Jeder ist für sich und für seine Gesundheit selbst verantwortlich.

Dirk Schermer | Volt

„Generation Europa“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 1.
Eher nicht Aber es soll eine bessere Kennzeichnungspflicht geben.

Helge Schmidt | Volt

„Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind zwei Seiten der gleichen Medaille.“

Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 2.
Eher nicht Für mich wäre das als letztes Mittel denkbar, ich habe aber generell Schwierigkeiten mit der Bevormundung von Menschen. Mit Aufklärung und Überzeugungsarbeit erreicht man Menschen nachhaltiger, auch wenn der Weg sicher mühsamer ist.

Dr. Dirk Spaniel | AfD

Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3.
Eher nicht Jeder Bürger hat die freie Wahl, zu konsumieren, was er möchte.

Annik Bernhardt | Die Humanisten

„Mein Herz brennt für Innovation“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 4.
Eher nicht Verbraucherschutz und Aufklärung sind notwendig um jedem eine eigene, informierte Entscheidung zu gewährleisten.

Martin Pfaff | FREIE WÄHLER

„Gesunder Menschenverstand für den Bundestag - FREIE WÄHLER - die Kraft der Mitte!“

Kandidiert im Wahlkreis Ludwigsburg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 10.
Eher nicht Jeder Mensch entscheidet für sein Leben.

Alexander Mai | ÖDP

„Klimagerechtigkeit statt Klimaschutz! – Profitlobbyismus zerschlagen, Gemeinwohl fördern.“

Kandidiert im Wahlkreis Augsburg-Stadt.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 32.
Eher nicht Es sollte einen Ausgleich geben: Gesunde Lebensmittel müssen günstiger werden. Dann können ungesunde Lebensmittel auch stärker besteuert werden. Armut darf nicht zu schlechter Ernährung führen!

Stefan Keuter | AfD

„Deutschland- aber normal!“

Kandidiert im Wahlkreis Essen III.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 12.
Eher nicht Wer entscheidet was ungesund ist? Die Grünen?

Einer Zuckersteuer gegenüber wäre ich aufgeschlossen, wenn andere Bagatellsteuern abgeschafft werden.

Christian Wesemann | AfD

„Bildung statt Ideologie“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 10.
Eher nicht Was sind "ungesunde" Lebensmittel?

Im Gespräch ist eine starke Besteuerung von Fleisch.

Thomas Ernst Erich Emil Ganskow | PIRATEN

„Transparente und ehrliche Politik“

Kandidiert im Wahlkreis Stadt Hannover II.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 1.
Eher nicht Was sind ungesunde Lebensmittel? Wichtiger wäre, diese Frage zu klären und im Rahmen von Gesundheitsbildung darauf hinzusteuern, diese Lebensmittel zu meiden.

Jochen Lipproß | FDP

„Öko-Ziele ökonomisch erreichen“

Kandidiert im Wahlkreis Märkischer Kreis II.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 58.
Eher nicht Frei Entscheidung jedes Einzelnen.

Klaus Heger | AfD

„Keine ideologiegetriebenen Einschränkungen unserer Freiheit, wirtschaftliche Vernunft “

Kandidiert im Wahlkreis Olpe – Märkischer Kreis I.
Eher nicht Wer legt fest, welche Lebensmittel ungesund sind? Der Begriff ist viel zu schwammig. Viele Lebensmittel und Getränke sind in Maßen harmlos, in großen Mengen ungesund bis gefährlich. Eine zu einseitige Ernährung ist immer zu vermeiden, das geht aber den Staat nichts an. Seine Aufgabe ist lediglich, die Reinheit der Lebensmittel zu kontrollieren.

Felicitas Klings | Die Humanisten

„Demokratie braucht Fakten“

Kandidiert im Wahlkreis Wiesbaden.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 2.
Eher nicht Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was er zu sich nimmt. Ich halte es für sehr viel zielführender, in Aufklärung / Prävention zu investieren, z. B. durch Ernährungsberatung an (Grund-) Schulen und in KiTas.

Monique Woiton | FDP

„Für ein liebens- und lebenswertes Deutschland!“

Kandidiert im Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 14.
Eher nicht Wir setzen auf die Selbstbestimmung des Menschen!

Matthias Moosdorf | AfD

„Für eine Politik der Neubesinnung! Deutschland - aber normal!“

Kandidiert im Wahlkreis Zwickau.
Eher nicht Individuelle Verantwortung stärken. Transparenz und Bildung sind dafür Voraussetzungen.

Eva-Maria Schmidt | FDP

„Miteinander: Strukturen verändern, Gestaltungsspielraum schaffen, Potentiale nutzen. “

Kandidiert im Wahlkreis Freising.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 24.
Eher nicht Wo anfangen und wo aufhören? Auch hier plädiere ich für mehr Eigenverantwortung und gleiche Voraussetzungen für alle Lebensmittel.

Alexander Dorner | FDP

„Aus Liebe zur Freiheit!“

Kandidiert im Wahlkreis Heinsberg.
Eher nicht Wenn Menschen ungesunde Lebensmittel zu sich nehmen wollen sollte das ihre Entscheidung sein. Information ist wichtig, aber eine Besteuerung zur "Erziehung" zu gesunder Ernährung halte ich für respektlos gegenüber den Bürgerinnen und Bürger.

Ates Nils Gürpinar | DIE LINKE

„Sozial gerecht in Stadt und Land“

Kandidiert im Wahlkreis Rosenheim.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 4.
Eher nicht Es geht um die Förderung ökologischer Landwirtschaft, die sollte im Zentrum stehen. Regulierung ist dann sinnvoll, wenn es wirklich um die Gefährdung von Menschen-, aber auch vom Tierwohl geht. Das sollte aber ordnungspolitisch erfolgen, nicht über Anreize wie höhere Steuern.

Marcus Schmitt | GRÜNE

„Ganz Klar Gegen Nazis“

Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 24.
Eher nicht Wir sollten innerhalb von Lebensmitteln eher zwischen Klimaschutzstandards und Tierwohl unterscheiden, als nach dem.Fakzor der Gesundheit. Denn ob der einzelne Mensch nun mehr Süßigkeiten isst oder nicht, sollte seine eigene Entscheidung sein.