Archiv Bundestagswahl 2021

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Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Ungesunde Lebensmittel stärker besteuern!«

»Ungesunde Lebensmittel sollen stärker besteuert oder anderweitig reguliert werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Ungesunde Lebensmittel stärker besteuern! – Ungesunde Lebensmittel sollen stärker besteuert oder anderweitig reguliert werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.

Kandidatin, Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)

Andreas Berno Wörner | AfD

„Freiheit leben“

Kandidiert im Wahlkreis Backnang – Schwäbisch Gmünd.
Ja!
Ist mir wichtig!
Aufklärung über die Inhaltsstoffe ist notwendig. Zucker und ähnlich ungesunde Zutaten sollten nur begrenzt eingesetzt werden dürfen und einer Steuer unterliegen.

Volker Heinecke | FREIE WÄHLER

„Machen wir Deutschland fit für die kommenden Generationen.“

Kandidiert im Wahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 16.
Nein!
Ist mir wichtig!
Ein Ausmaß staatlicher Bevormundung, welches im eklatanten Wiederspruch zu unserer liberalen Gesellschaft steht. Gern darf es staatliche Empfehlungen geben, mehr aber auch nicht.

Jörg Anton Baumann | AfD

„Eine vernüftige Politik für ein normales Deutschland“

Kandidiert im Wahlkreis Aschaffenburg.
Nein!
Ist mir wichtig!
Der mündige Bürger weiß selbst was er Essen will. Und bitte nicht noch mehr Steuern

Barbara Maria Schwarz | Tierschutzpartei

„100 % gegen staatlich tolerierte Tierquälerei!“

Kandidiert im Wahlkreis Pirmasens.
Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 4.
Ja!
Ist mir wichtig!
Tierprodukte sind Ursache für alle sogenannten "Zivilisationskrankheiten", die das Gesundheitssystem immens belasten, die Umwelt schädigen und unermeßliches Tierleid verursachen. Um alle Schäden, die durch die Fleischindustrie verursacht werden, endlich einzupreisen, müssen die Preise für Tierprodukte stark angehoben werden, auch um die Nachfrage endlich einzudämmen. Fleischverzehr muß geächtet werden und tierfreundlicher Veganismus Normalität.

Dr. Günther Bittel | MLPD

„Gesundheitsschutz vor Profit!“

Kandidiert im Wahlkreis Duisburg I.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 18.
Eher ja
Ist mir wichtig!
Was ungesund ist, sollte eigentlich gar nicht produziert werden, z.B. chemisch belastete "Nahrung", Genfood usw.

Ansonsten Erzeugerpreise rauf, Verbraucherpreise runter und Kampf für gesunde Nahrungsmittel, also auch gegen die chronische Umweltvergiftung!

Kurt Rieder | ÖDP

„Klima- und Energiewende bedarf sozialer Ausgewogenheit“

Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 2.
Ja!
Ist mir wichtig!
Bei Zigaretten und Benzin wird es ja bereits seit Jahren praktiziert.



Überhaupt ist Verteuern statt Verbieten ein durchaus probates Mittel: "steuern durch Steuern".



Das scheint mir eine bessere Devise als Verbote und nimmt alle mit.

Durch ein humanökologisches Grundeinkommen für alle, so wie es die ÖDP fordert, welches sich u.a. durch ökologische Abgaben finanziert, kann diese Vorgehensweise gezielt unterstützt werden.

Michael Thienel | Tierschutzpartei

„Weil ich Mensch bin, für Tier und Umwelt“

Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 3.
Ja!
Ist mir wichtig!
Ich wäre für eine Gesundheitssteuer für alle ungesunden Konsumgüter, die so hoch ist, das die aus dem Konsum resultierenden Gesundheitskosten vollständig übernommen werden können. Im Gegenzug sollten die KV-Beiträge gesenkt werden.

Michael Richard Berger | dieBasis

„Mensch erkenne Dich selbst und diene dem Leben“

Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 14.
Nein!
Ist mir wichtig!
Zunächst: wer entscheidet was ungesund ist und was nicht? Der Staat? Der kann sich im übertragenen Sinn doch nicht einmal die Schuhe zubinden ohne sich beide Beine zu brechen. Als Beispiel: Süssstoffe. Da wurde Jagd auf den Zucker gemacht und dieser durch giftige Süssstoffe ersetzt. Cholesterin: das vom Staat vertretene Bild ist ein einziges Lügengebäude ohne jeden wissenschaftlichen Beweis. Und trotzdem wird es von allen Gesundheitsämtern als Religion hergebetet. Wahr ist, daß Cholesterin ein ganz wichtiger Reparaturstoff ist. Und das übermäßige Vorhandensein von Cholesterin im Blut ist ein Zeichen für Gefässschäden. Es gibt noch viele Beispiele.



Stattdessen braucht es in der gesamten Ernährungsthematik einen ganz neuen ganzheitlichen und faktenbasierten Ansatz und so wenig wie möglich Bevormundung durch den unwissenden Staat.

Sebastian Freimund Bach | DIE LINKE

„Frieden, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, jetzt!“

Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 9.
Eher ja
Ist mir wichtig!
Die stärkere Besteuerung von Zucker hat in Großbritannien dazu geführt, dass viele Produkte wie Limonaden dort nur halb so viel Zucker enthalten wie in Deutschland. Süß schmecken die Sachen dann immer noch, aber sie sind weniger ungesund und nicht mal teurer, weil der geringere Zuckeranteil die höhere Steuer auf selbigen kompensiert.

Thomas Löb | ÖDP

„Es gibt immer eine Wahl!“

Kandidiert im Wahlkreis Uckermark – Barnim I.
Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 1.
Ja!
Ist mir wichtig!
Eine höhere Besteuerung von ungesunden Lebensmitteln könnte helfen, die Zunahme von starkem Übergewicht in Deutschland zu stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Ökonomen Tobias Effertz. Wer wenig Geld hat, ernährt sich ungesünder. Schuld daran ist vor allem der wachsende Preisunterschied zwischen gesunden und ungesunden Lebensmitteln, dies könnte somit ausgeglichen werden - mit Steuern steuern. Die Einnahmen könnten durchaus zweckgebunden verwendet werden, in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen kostenlose Kurse zur Ernährungsberatung anzubieten.


Uwe Tanneberger | FREIE WÄHLER

„Von hier - für uns - vor Ort !“

Kandidiert im Wahlkreis Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III – Oberspreewald-Lausitz I.
Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 5.
Ja!
Ist mir wichtig!
Der Einsatz von Fetten und besonders von Zucker ist stärker zu beschränken und zu besteuern !

Heiner Löhmann | AfD

„Es ist Zeit an das Volk zu denken!“

Kandidiert im Wahlkreis Bremen I.
Kandidiert auf der Landesliste Bremen, Listenplatz 2.
Unentschieden
Ist mir wichtig!
Wer soll dann den Gesundheitsgrad entscheiden? Die Pharmaindustrie?

Jan-Peter Rühmann | PIRATEN

„Das Leben ist nur ein schlechter Scherz.“

Kandidiert im Wahlkreis Rostock – Landkreis Rostock II.
Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 3.
Ja!
Ist mir wichtig!
Alle Preise (Produkte und Dienstleistungen) müssen ihre realen Kosten wiederspiegeln.

Annette Ute Martina Schrader-Schoutz | FREIE WÄHLER

Kandidiert im Wahlkreis Mönchengladbach.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 6.
Ja!
Ist mir wichtig!
Vor allem Zucker. Ich bin für eine entsprechende Steuer.

Peter Cleiß | dieBasis

„Wo Grundrechte fehlen gibt es keine Demokratie“

Kandidiert im Wahlkreis Offenburg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 2.
Unentschieden
Ist mir wichtig!
ungesunde Lebensmittel sind Krankheitsmittel die verboten werden müssen

Andreas Steier | CDU

„Aus unserer Mitte für Berlin.“

Kandidiert im Wahlkreis Trier.
Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 11.
Nein!
Ist mir wichtig!
Eigenverantwortung auf Basis guter Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine Bevormundung durch den Staat halte ich für den absolut falschen Weg.

Michael Knödler | PIRATEN

„Wir brauchen endlich einen Politikwandel bei Klima, Bildung, Pflege und Digitalisierung!“

Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 7.
Ja!
Ist mir wichtig!
Wir besteuern ja auch Tabak und Alkohol aus dem Grund. Eine Steuer hat auch steuernde Wirkung.

Mit dem eingenommen Geld sollte man im Gegenzug gesunde Lebensmittel vergünstigen um einen sozialen Ausgleich zu erhalten.

Alice | Volt

„Moderne Politik braucht digitale Kompetenz. “

Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 5.
Ja!
Ist mir wichtig!
Die Zuckersteuer in der UK hat den Zuckergehalt in Fanta von 6.8 auf 4.9 Gramm pro 100 Milliliter reduizert. Zum Vergleich, in Deutschland, wo Zucker staatlich subventioniert ist, kommen 9.8 Gramm pro Milliliter in die Fanta. Meine Bionade oder Leomaid mit maximal 5.5 hg/ml schmeckt da wesentlich besser & teils ist der Zuckergehalt sogar noch geringer in deren Limona… Ah, so darf ich die Limonaid ja nicht mehr nennen, weil sie amtlich unterzuckert ist. xD

Miriam Franziska Broux | Tierschutzpartei

„Mensch und Umwelt vor Profit! Für eine friedliche, soziale und gesunde Welt!“

Kandidiert im Wahlkreis Ulm.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 9.
Eher ja
Ist mir wichtig!
Ich würde lieber die Steuern für gesunde, regional, umwelt- und tierfreundlich erzeugte Produkte senken.

Annika Terworth | dieBasis

„Du bist die Basis, wir können nur zusammen eine lebenswertere Gesellschaft schaffen.“

Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 2.
Keine Angabe
Ist mir wichtig!
Die Lösung erscheint mir zu pauschal. Möglicherweise kann eine stärkere Besteuerung ein Baustein sein. Ohne Frage muss die Nahrungsmittelindustrie stärker in die Pflicht genommen werden, nicht auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung Gewinne zu maximieren. Es braucht deutlich mehr Transparenz über Inhaltsstoffe, und in jedem Fall ganz breit angelegte Aufklärungskampagnen der Bevölkerung und mehr Forschung zur Verstoffwechselung von Nahrung und der Gesamtzusammenhänge der Nahrungsverarbeitung im menschlichen Körper. Es muss klar belegt werden können, was "Ungesund" ist. Dabei dürfen auch psychische Faktoren nicht außer Acht gelassen werden! Über die Ernährung herrscht noch wenig Wissen in der Bevölkerung. Menschen, die ernährungstechnisch auf einem ungünstigen Weg zur Fettleibigkeit sind, muss deutlich mehr Unterstützung zukommen, aus dem Fehlverhalten herauszufinden. Fettleibigkeit verursacht hohe Kosten im Gesundheitssystem und führt schneller zum Tod. Es muss auf jeden Fall in ganz vielen Bereichen den Menschen ein gesunderer Lebensstil ermöglicht werden - das fängt auch bei der Arbeitswelt und einem zu geringen Freizeitkontingent an!

René Markmann | dieBasis

„Leben und leben lassen!“

Kandidiert im Wahlkreis Gütersloh I.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 22.
Ja!
Ist mir wichtig!
Anstatt gesunde Lebensmittel zu Kennzeichnen, sollten alle Lebensmittel die künstliche oder chemische Zusätze haben gekennzeichnet werden.

Dies ermöglicht es dem Verbraucher selbst zu entscheiden, was er seinen Körper wirklich antun will.