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Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Weniger Auflagen beim Wohnungsbau! – Durch weniger Auflagen für Bauherren beispielsweise zur Wärmedämmung, zum Brand- und Schallschutz oder zur Schnee-, Sturm- und Erdbebensicherheit soll mehr günstiger Wohnraum geschaffen werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
Josef Wagner | ÖDP |
Nein!
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Wohnungsbau muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist mehr Sicherheit gegen Elementarereignisse notwendig. Keine Neubebauung von hochwassergefährdeten Gebieten |
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Klaus Joachim Arndt | ÖDP |
Keine Angabe
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Wichtig, aber nur wenn es direkt dem genannten Zweck dient (und nicht Profitmaximierung)! |
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Uwe Kopec | PIRATEN „Die Menschenrechte sind unteilbar! “ Kandidiert im Wahlkreis Hannover-Land II.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 8. |
Nein!
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Weniger Auflagen bedeutet Aushöhlung notwendiger Normen, insbesondere für "preiswerte" Unterkünfte für Menschen mit geringem Einkommen. |
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Michael Thienel | Tierschutzpartei „Weil ich Mensch bin, für Tier und Umwelt“ Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 3. |
Nein!
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Sicherheit geht vor. |
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Peter Schäfer-von Reetnitz | Bündnis C „Lass einen jeden sein, was er ist, so bleibst auch du wohl, wer du bist.“ Kandidiert im Wahlkreis Fulda.Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 2. |
Eher ja
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Vor allem die damit verbundene Bürokratie muss radikal vereinfacht und beschleunigt werden. |
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Jan-Peter Rühmann | PIRATEN „Das Leben ist nur ein schlechter Scherz.“ Kandidiert im Wahlkreis Rostock – Landkreis Rostock II.Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 3. |
Nein!
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Wir brauchen Verpflichtende Regelungen für den Klimaschutz. |
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Meysam Ehtemai | AfD „Von der Idee bis zur Vollendung!“ Kandidiert im Wahlkreis Darmstadt.Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 10. |
Ja!
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Das Bauen soll günstiger und einfacher werden! |
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Dr. Harald Bechberger | AfD „Wir halten zusammen!“ Kandidiert im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück. |
Ja!
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Wenn Bauen und Wohnen unbezahlbar wird, stimmt etwas nicht an der Politik! Die Eigentumsförderung muß entschieden vorangebracht werden, der Staat selbst ist Kostentreiber (Grunderwerbsteuer ..) |
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Georg Pazderski | AfD „Erfahren. Gradlinig. Pflichtbewußt.“ Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 4. |
Ja!
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Damit wird der private und genossenschaftliche Wohnungsbau angekurbelt mit der Folge, dass Wohnraum für Mieter deutlich günstiger zum einen aufgrund der geringeren Kosten, zum anderen durch die Steigerung des Wohnungsbaus und damit Erhöhung des Angebots. |
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Dr. Manfred Salzmann | dieBasis „Für Transparenz und Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungsprozessen.“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Reinickendorf. |
Ja!
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In Holland werden Sozialbauwohnungen zu einem Drittel der Kosten wie in Deutschland erstellt, d. h. niedrigere Herstellungskosten bedeuten auch geringere Kaltmieten! |
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Jens-Uwe Peter | FDP „Wir wählen die Freiheit.“ Kandidiert im Wahlkreis Coburg.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 55. |
Ja!
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Mehr Menschen müssen sich ein eigenes Haus leisten können. Das ist auch der beste Schutz vor Altersarmut. Für Investoren wird es günstiger zu Bauen, was zu günstigeren Mieten führt. |
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Alexandra Pichl | GRÜNE „Veränderung geht nur gemeinsam. Bereit, weil Ihr es seid.“ Kandidiert im Wahlkreis Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I. |
Eher nicht
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Wir wollen die Mittel für den sozialen Wohnungsbau deutlich erhöhen und eine Million neue Sozialwohnungen schaffen und sichern, mit der Neuen Wohngemeinnützigkeit. Wir wollen das Aufstocken von Häusern und die Reaktivierung leerstehender Gebäude und Ortskerne erleichtern und so deutlich mehr Wohnungsbau ohne Flächenverbrauch ermöglichen. Wir wollen den Wohnungsbau entbürokratisieren, aber für Klimaschutz brauchen wir höhere Gebäudestandards, damit Gebäude und ihre Baumaterialien klimaneutral werden und mit erneuerbarer Energie geheizt wird. |
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Kurt Rieder | ÖDP „Klima- und Energiewende bedarf sozialer Ausgewogenheit“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 2. |
Eher nicht
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Umwelt-, Natur- und Sicherheitsschutz dürfen nicht auf dem Altar des schnellen Bauens geopfert werden. Das ist nicht Mainstream - aber das ist meine feste Überzeugung. Zudem: Weniger Bauen - Brachflächen und bereits versiegelte Flächen wo immer es geht vorrangig nutzen. Hierbei kann dann auch über geringere Auflagen gesprochen werden. Flächenversiegelungs-Stopp! |
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Marcus Dirk Otto | DIE LINKE „Die Natur verhandelt nicht!“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Steglitz-Zehlendorf.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 10. |
Nein!
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Bau ist der Elefant im Raum, wenn man sich die CO2 Belastung anguckt. Bauen, bauen bauen hilft meistens den Investoren, nicht den Bewohnern. Es gibt viel intelligentere Wege als kopfloses Bauen. |
Dr. Martin Schmidt | Die PARTEI „Wählt Die PARTEI! Für Deutschland reicht's. “ Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 5. |
Nein!
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Bringt halt nix, wenn die Wohnungen nach einem "einzelnen Extremwetterereignis" nicht mehr bewohnbar sind. Natürlich haben wir in der Partei Die PARTEI auch eine Meinung zu den meisten Thesen – die Formulierung ist jeweils aus redaktionellen und wissenschaftlichen Gründen in der jeweiligen Form, nicht weil wir diese unterstützen. Generell ist festzuhalten, dass wir uns zu vielen Themen innerparteilich in einer konstruktiven Findungsphase befinden. |
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Dr. Leonhard Martin | AfD „Grundrechte, Sicherheit Versorgung“ Kandidiert im Wahlkreis Coesfeld – Steinfurt II. |
Ja!
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Auflagen zum Schutz und Sicherheit sollen bleiben. |
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Martin Pfaff | FREIE WÄHLER „Gesunder Menschenverstand für den Bundestag - FREIE WÄHLER - die Kraft der Mitte!“ Kandidiert im Wahlkreis Ludwigsburg.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 10. |
Ja!
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Siehe auch die Antwort zum Mietendeckel - Eigenheim als zusätzliche Absicherung im Ruhestand! In D haben prozentual weniger Menschen Eigenheim als in Italien oder Frankreich...weil alles völlig überreguliert und nicht mehr bezahlbar ist. |
Alice | Volt „Moderne Politik braucht digitale Kompetenz. “ Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 5. |
Eher ja
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Die Verfahren und Auflagen sollen vereinfacht werden, aber dabei sollte weder die Reduktion der Klimawirksamkeit noch der Sicherheit erfolgen. Hier braucht es staatlich Subventionen und ein betreuendes Amt, welches die Bauherren und -damen/sonstiges berät. |
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Christian Suhr | DIE LINKE „Behandle andere so, wie Du selbst behandelt werden willst!“ Kandidiert im Wahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land. |
Eher nicht
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Es gibt sinnvolle und sinnlose Bürokratie. Aber der Baupfusch nimmt stark zu. Neubau ist nach 30 Jahren oft sanierungsbedürftig. Fachliche Qualifikation der Bauarbeiter*innen (Stichwort Arbeitsmigration) auch nicht immer gegeben bis hin zu Scheinselbständigkeit etc. |
Heiner Löhmann | AfD „Es ist Zeit an das Volk zu denken!“ Kandidiert im Wahlkreis Bremen I.Kandidiert auf der Landesliste Bremen, Listenplatz 2. |
Ja!
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Hier muss so viel wie nötig und so viel wie möglich gehandelt werden, um zu gucken was wo notwendig ist. |
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Ulrich Klieboldt | dieBasis „Es gibt nichts, was nicht verbessert werden könnte & Transparenz statt Lobbyismus!“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg. |
Nein!
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Die allermeisten Bauvorschriften sind gut und sinnvoll. Einige wenige sind überflüssig oder unzweckmäßig. Diese müssen geändert werden. |
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Kristian Katzmarek | PIRATEN „Für eine stabile Zukunft - Wohlstand, Sicherheit und Perspektiven für alle Bürger:innen“ Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis I.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 5. |
Nein!
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Die Sicherheit darf in keinem Fall vernachlässigt werden. Sicherheit und Ausbau gehen Hand in Hand und laufen nicht entgegengesetzt. |
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Sibylle Schmidt | AfD „Die Bevölkerung muss vor der herrschenden Politik regelgerecht geschützt werden.“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost. |
Eher nicht
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Es sollten nur hochwertige, nachhaltige und vor allem ästhetische Bauten zugelassen werden. Billigen, kaputt machenden Wohnraum ohne Feng Shui haben wir genug. Die Folgekosten sind höher. |
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Andreas Adrian | DIE LINKE „Gegen Korruption und eine menschenverachtende Symbolpolitik!“ Kandidiert im Wahlkreis Main-Spessart. |
Nein!
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Sicherheit geht vor! |
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Guido Körber | PIRATEN „Ich mache Politik aus Notwehr“ Kandidiert im Wahlkreis Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III – Oberspreewald-Lausitz I.Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 7. |
Nein!
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Schlechtere Standards sind Rückschritt. |
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Thomas Löb | ÖDP „Es gibt immer eine Wahl!“ Kandidiert im Wahlkreis Uckermark – Barnim I.Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 1. |
Eher nicht
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Viele Auflagen und Sicherheitsstandards sind sinnvoll - siehe damaligen Hochhausbrand in London. An vielen Stellen wird aber am Bedarf vorbei gebaut, Neubauten mit teuren Wohnungen werden in der Nachbarschaft oft als Fremdkörper wahrgenommen. Bauvorhaben mit mehr als 1000 Quadratmetern Geschossfläche – das entspricht ungefähr einem fünfgeschossigen Haus mit einer innenstadttypischen Breite von 20 Metern – sollte nur mit einem 30-prozentigen Sozialwohnungsanteil gebaut werden. Das heißt: Diese Wohnungen müssen zu einer ortsverträglichen Einstiegsmiete an Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins vermietet werden. Dafür soll der Bauherr Förderung in Anspruch nehmen können. Außerdem sollte er sich an der Finanzierung von Kita- und Grundschulplätzen beteiligen. Nur so gibt es erschwinglichen Wohnraum für Alle! |
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Andreas Wolter | EB: Wolter „DEMOKRATIE FAIR UND DIREKT “ Kandidiert im Wahlkreis Braunschweig. |
Nein!
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Auflagen für Wärmedämmung, Brandschutz (besonders in Zusammenhang mit Elektromobilität) und zur Gewährung von Schutz gegen Folgen des Klimawandels sind unumgänglich. |
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Rainer Urban | LKR „Gesunder Menschenverstand muß politisches Handeln bestimmen“ Kandidiert im Wahlkreis Pinneberg.Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 6. |
Ja!
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Alles was die Wohnungsknappheit verringert ist begrüßenswert. |
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Dirk Schermer | Volt „Generation Europa“ Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 1. |
Ja!
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Aber die Kosten dürfen nicht auf die Mieter voll übertragen werden. |
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Dr. Richard Ralfs | GRÜNE „Gemeinsam mehr Zukunft wagen“ Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 36. |
Ja!
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Viele Bestimmungen sind in den letzten Jahrzehnten von Interessenverbänden in die Verordnungen hineinlobbyiert worden, die nicht per se falsch sind, aber als Pflichtvorgabe (statt als Premiumoption) den Bau so sehr verteuern und komplizieren, dass zu wenig gebaut wird. Andere (Industrie-) Länder haben viele unserer Auflagen nicht und dennoch leben die Menschen dort nicht gerade in lebensgefährlichen Fuschbauten, sondern mit enorm hoher Eigentumsquote in nur wenig unperfekteren Häusern/Wohnungen. Statt der Übernormierung in allen Details im Bau sollten lieber wenige, aber starke Öko/Klima-Vorgaben/Ziele gelten, die dann technikoffen erreichbar sind. |