Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandkidatinnen und Kandidaten bei der Bundestagswahl 2025 zu der Forderung bzw. These Wachstum ist wichtiger als Schuldenabbau! – Für mehr Wachstum und um die Wirtschaft zu fördern soll kurzfristig auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname, Vorname; es werden alle Kandidierenden angezeigt, die eine Angabe gemachthaben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Manu Bechert | Die Linke „Für Dich lege ich mich mit den Großen an!“ Kandidiert im Wahlkreis Wesel I. |
Eher ja |
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Gabriel Bruckdorfer | Die Linke „Jedes Kind hat ein recht auf gute Bildung“ Kandidiert im Wahlkreis Oberallgäu. |
Eher ja |
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Janson Damasceno da Costa e Silva | Die Linke „Nach der Ampel links! Für soziale Gerechtigkeit“ Kandidiert im Wahlkreis Hof.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 10. |
Eher ja |
Die Schuldenbremse muss abgeschafft werden, um wieder weitreichende staatliche Investitionen in beispielsweise Klimaschutz und Infrastruktur zu ermöglichen. Das bedeutet aber nicht, dass die Wirtschaft grenzenlos wachsen muss bzw. kann. Es gibt kein unendliches Wachstum in endlichen Systemen. |
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Lukas Freiberger | Die Linke „Frieden schaffen, Sozialstaat verteidigen!“ Kandidiert im Wahlkreis Wetterau I. |
Eher ja |
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Dr. Stefan Giebel | Die Linke „Von hier nach Berlin für Dich!“ Kandidiert im Wahlkreis Waldeck. |
Eher ja |
Wachstum ist entscheidend, aber es darf nicht um jeden Preis auf Kosten von soziale Gerechtigkeit oder nachhaltiger Entwicklung gehen. In einer Zeit, in der soziale Ungleichheit und Klimawandel immer drängendere Themen werden, müssen wir verstehen, dass nachhaltiges Wachstum das wahre Ziel ist, nicht einfach Wirtschaftswachstum um jeden Preis. Der Fokus sollte darauf liegen, die Wirtschaft umweltfreundlicher, gerechter und inklusiver zu gestalten. Schuldenabbau ist wichtig, aber nicht auf Kosten von notwendigen Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und die Bekämpfung des Klimawandels. Wir müssen ein Wachstum fördern, das langfristig allen zugutekommt und nicht nur den Reichen und großen Konzernen. |
Hilke Hochheiden | Die Linke „Soziale Sicherheit schaffen, damit jeder Mensch sich frei entfalten kann“ Kandidiert im Wahlkreis Cuxhaven – Stade II. |
Eher ja |
Ja, die Schuldenbremse ist zu restriktiv, daher bin ich gegen die Schuldenbremse. Mein Fokus dabei liegt aber auf der maroden öffentlichen Infrastruktur, dem Ausbau des Schienennetzes, der Sanierung von Schulen und Krankenhäusern, und der dringend benötigten Beschleunigung der Energiewende. All das würde auch zu mehr Wirtschaftswachstum führen, das ist für mich bei der Schuldenbremse aber nicht so sehr im Fokus, wie es in der Frage anklingt. |
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Jan Jaegers | Die Linke „Damit der Wohlstand wieder alle erreicht.“ Kandidiert im Wahlkreis Bamberg. |
Eher ja |
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Ferat Koçak | Die Linke „Sie erhöhen sich Diäten, ich begrenze mein Gehalt.“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Neukölln.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 6. |
Eher ja |
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Steven Lorenz | Die Linke |
Eher ja |
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Peter Neßmann | Die Linke |
Eher ja |
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Hans-Ulrich Riedel | Die Linke „Zeit für Veränderung. Gemeinsam!“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Spandau – Charlottenburg Nord.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 10. |
Eher ja |
Die Schuldenbremse muss weg, weil wir sonst unsere Infrastruktur nicht sanieren und erweitern können. Das bringt dann auch Wachstum und Förderung der Wirtschaft mit sich, aber das sollte nicht zur Begründung dienen. Eine moderne Infrastruktur zu schaffen, ist der beste Weg zur Generationengerechtigkeit. |
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Michael Scholz | Die Linke „Mit Verstand und Fantasie für eine bessere Zukunft“ Kandidiert im Wahlkreis Burgenland – Saalekreis.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 8. |
Eher ja |
Die Frage, ob Wachstum wichtiger ist als Schuldenabbau, steht im Zentrum wirtschaftspolitischer Debatten. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Krisen kann eine höhere Staatsverschuldung helfen, Investitionen anzukurbeln und das Wachstum zu stärken. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie langfristig eine solide Finanzpolitik gesichert werden kann. Zudem sollte die Schuldenbremse abgeschafft werden. |
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Christian Schwarzenberger | Die Linke „Deine Stimme für bezahlbares Wohnen“ Kandidiert im Wahlkreis München-Nord. |
Eher ja |
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Jürgen Senge | Die Linke „Die Reichen müssen sich stärker beteiligen! “ Kandidiert im Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I. |
Eher ja |
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Erich Utz | Die Linke „Ich behandle ander Menschen so, wie ich selbst behandelt werden möchte“ Kandidiert im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Miesbach. |
Eher ja |
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Sebastian Wanner | Die Linke „Ich trete nicht nach unten - niemals.“ Kandidiert im Wahlkreis Regensburg.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 12. |
Eher ja |
Wir benötigen vor allem eine grüne Transformation. Wachstum darf nicht über allem stehen, für die grüne Transformation braucht es aber Schulden. |
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Marco Winkler | Die Linke „sozial – ökologisch – emanzipatorisch “ Kandidiert im Wahlkreis Amberg. |
Eher ja |
Gezielte Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz und Digitalisierung können langfristig das Wirtschaftswachstum stärken und die Staatseinnahmen erhöhen. Eine kurzfristig höhere Staatsverschuldung ist vertretbar, wenn sie klug eingesetzt wird, um nachhaltiges Wachstum zu fördern. Allerdings muss sichergestellt werden, dass die Mittel sinnvoll verwendet und nicht nur Löcher gestopft werden. Entscheidend ist auch eine langfristige Strategie zur Stabilisierung der Schulden, damit zukünftige Generationen nicht übermäßig belastet werden. |
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Max Winkowski | Die Linke „Alle wollen regieren, wir wollen verändern!“ Kandidiert im Wahlkreis Heinsberg. |
Eher ja |
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