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Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Qualifizierte Einwanderer nach Deutschland holen! – Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sollen gezielt qualifizierte Einwanderer gewonnen und nach Deutschland geholt werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Kurt Rieder | ÖDP „Klima- und Energiewende bedarf sozialer Ausgewogenheit“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 2. |
Unentschieden |
Die Integration bereits in Deutschland lebender Migranten geht vor - dazu gehört auch deren Qualifizierung. Selbstredend gilt das auch für alle in Deutschland geborene Menschen, egal, welchen Pass sie innehaben. |
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Franziska Ella Marianne Gminder | AfD „Fürchte Gott, tue Recht und scheue niemand!“ Kandidiert im Wahlkreis Heilbronn. |
Unentschieden |
zweischneidig! Ausbildung unserer Jugend verbessern, kein Ausbluten der Drittländer durch Abziehen ihrer Leistungsträger |
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Andreas Wolter | EB: Wolter „DEMOKRATIE FAIR UND DIREKT “ Kandidiert im Wahlkreis Braunschweig. |
Unentschieden |
Die Frage ist, ob dies nach der Transformation zur "Nachhaltigen Ökonomie" nochnotwendig sein wird. Grundsätzlich wird es immer einen Zuzug qualifizierter Fachkräfte geben. Weiterhin könnte Flüchtlingen im Land die Möglichkeit zu arbeiten und zu beruflicher Qualifikation ermöglicht werden. Umschulungen von, auch älteren Arbeitslosen können auch Fachkräftemangel begenen. |
Sandro Witt | DIE LINKE „Wer denkt Bildung ist zu teuer, der kann es ja mal mit Dummheit versuchen! “ Kandidiert im Wahlkreis Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg. |
Unentschieden |
Zu plakativ. Ich mag es nicht Menschen nach Nützlichkeitskriterien zu sortieren. |
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Eric Tiggemann | PIRATEN „Freiheit Würde Teilhabe“ Kandidiert im Wahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 7. |
Unentschieden |
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die Ursachen für Migration sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst. Ein Zuwanderungsgesetz soll die Einwanderung klar regeln. Das beschränkt sich nicht auf Fachkräfte. |
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Philipp Meier | PIRATEN „Transparenter Staat für einen starken Büger“ Kandidiert im Wahlkreis Neu-Ulm. |
Unentschieden |
Qualifizierte Menschen fehlen in ihren Heimatländern, was zu berücksichtigen ist. |
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Wolfgang Wiehle | AfD „Unser Leben: frei, sicher, bezahlbar“ Kandidiert im Wahlkreis München-Süd.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 7. |
Unentschieden |
Fachkräftemangel gibt es nur in einigen Branchen, z.B. bei der Pflege. Allgemein muss gelten, die inländischen Ressourcen zu nutzen - bessere Ausbildung, bessere Bezahlung. Einwanderung darf nicht zur Lohndrückerei werden! |
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Falk Jagszent | GRÜNE „Eine andere Welt ist möglich!“ Kandidiert im Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III. |
Unentschieden |
Es kann nicht der Weg sein, Fachkräfte aus Ländern abzusaugen, die dort dringend gebraucht werden. Wir müssen Geflüchtete und Menschen ohne Ausbildung hier bei uns ausbilden, das ist für mich der Weg - anders kann es nicht gehen! |
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Dietmar Ferger | dieBasis „Für eine Wirtschaft, die den Menschen dient.“ Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Für die Einwanderung müssen klare Regeln gelten, die auch eingehalten werden. Abwerbung qualifizierter Fachkräfte hinterlässt Lücken im Abwerbeland. Andererseits soll kommen können und dürfen, wer hier gebraucht wird und willig ist, sich zu integrieren. |
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Lennart Jan Dahms | DIE LINKE „Soziale Gerechtigkeit für alle.“ Kandidiert im Wahlkreis Nienburg II – Schaumburg. |
Unentschieden |
Ich fordere ein Bleiberecht für alle, aber das Ausland benötigt seine Fachkräfte selber, weshalb wir sie nicht abwerben sollten. |
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Kristof Heitmann | AfD |
Unentschieden |
nur in Branchen, in denen das unverzichtbar ist. Außerdem künftig nur noch im eigenen Kulturkreis. Ansonsten ist auf Bildung und Ausbildung zu setzen. |
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Jonas Richard Schwemmer | PIRATEN |
Unentschieden |
Die Fachkräfte die Deutschland holen könnte, fehlen dann in anderen Ländern. Gleichzeitig soll es aber weiterhin die Möglichkeit für Menschen geben nach Deutschland zu kommen. Gezielte Werbung dafür lehne ich aber ab. |
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Markus Peter Taubert | ÖDP „Gemeinwohl statt Bruttoinlandsprodukt (BIP) fördern!“ Kandidiert im Wahlkreis Dresden I.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Die ÖDP fordert, dass bei Migrationsprogrammen auch der Fachkräftemangel der Herkunftsstaaten berücksichtigt wird! |
Jochen Lipproß | FDP „Öko-Ziele ökonomisch erreichen“ Kandidiert im Wahlkreis Märkischer Kreis II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 58. |
Unentschieden |
Ich glaube nicht, dass wir so alle unsere Probleme am Arbeitsmarkt einfach gelöst bekommen, vorrangig haben wir die Ausbildungs-Reserven in der eigenen Bevölkerung zu heben. Wir dürfen auch nicht einen brain-drain in anderen Volkswirtschaften auslösen. |
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Gabriele Hanne Dorothea Ermen | UNABHÄNGIGE |
Unentschieden |
Wäre es nicht wichtiger, die jungen Menschen in Deutschland besser zu qualifizieren? Handwerksbetriebe klagen schon lange darüber, dass die Auszubildenden heutzutage viel mehr Förderbedarf haben als früher. |
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Josefine Ruth Naton | Volt „Für transparente und glaubwürdige Politik“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 21. |
Unentschieden |
Um dem Fachkräftemangel zu begegnen können wir nicht einfach Fachkräfte aus anderen Ländern abziehen. Hier muss solidarisch und gemeinschaftlich gedacht werden. Moderne Technologien müssen ebenfalls ein Teil der Lösung sein. Trotzdem ist es wichtig Einwanderung zu fördern und zu erleichtern um Menschen zu stärken dort zu leben und zu wohnen, wo sie es möchten. |
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Volker Weidmann | PIRATEN „Sozial. Ehrlich. Unbestechlich.“ Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 9. |
Unentschieden |
Deutschland ist bereits ein Einwanderungsland. Akzeptieren wir das und machen das beste daraus... |
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Dietmar Gaisenkersting | SGP „Für den Aufbau von gewerkschaftsunabhängigen Aktionskomitees!“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 1. |
Unentschieden
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Ich unterscheide nicht nach Migrant:innen, die wirtschaftlich nützen oder nicht. Jeder Mensch muss das Recht haben, dort zu leben und zu arbeiten, wo er es möchte. |
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Elke Weihusen | Tierschutzpartei „Wähle Mitgefühl für alle Lebewesen am 26. September 2021! 💚“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Pankow.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 5. |
Unentschieden |
Es sollen Menschen, die freiwillig hierher kommen, unterstützt werden, aber nicht aktiv abgeworben werden, da sonst die Fachkräfte in den Heimatländern fehlen. |
Werner Heinz Hürttlen | dieBasis „Aufstehen für unsere Kinder !“ Kandidiert im Wahlkreis Düren.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 25. |
Unentschieden |
Zuallererst ist unser Bildungssystem zu reformieren, der Staat hat sich aus Bildung rauszuhalten |
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Nathalie Nikola | dieBasis „Liebe überwindet das Ego und trifft die besten Entscheidungen!“ Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 17. |
Unentschieden |
Was spricht gegen eine Stärkung der Ausbildung von Fachkräften innerhalb Deutschland? > Meine persönliche Meinung zu dieser These wird in der Partei dieBasis nicht mehr gewichtet als die konsensierte Entscheidung aller Mitglieder. Ich vertrete grundsätzlich den Willen von dieBasis, welcher durch gemeinsame Konsensierung beschlossen wird. So verhält es sich bei allen Thesen, die ich hier beantworte. Bitte auch nachfolgende Inhalte von dieBasis Baden-Württemberg beachten: https://diebasis-bw.de/bundestagswahl/selbstverpflichtung-ziele/ |
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Jörg Anton Baumann | AfD „Eine vernüftige Politik für ein normales Deutschland“ Kandidiert im Wahlkreis Aschaffenburg. |
Unentschieden |
Um den Fachkräftemangel zu beheben, sollten, wie es Helmut Schmidt sagte, die Betriebe welche ausbilden. Sollte das nicht reichen, sollen selbstverständlich, z.B. nach Kanadischem Vorbild Arbeiter angeworben werden. |
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Karsten Heiko Wappler | dieBasis „Nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg. |
Unentschieden |
Wir haben genug Arbeitslose. Vielleicht sollten unsere Firmen einfach mal Facharbeiter ausbilden. Das ist ja in den letzten 20 Jahren etwas aus der Mode gekommen. Es handelt sich um meine persönliche Meinung. Diese kann von den basisdemokratisch ermittelten Meinungen der Partei abweichen. |
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Kilian Kronimus | ÖDP |
Unentschieden |
Wichtig wäre arbeitswillige und gut ausgebildete Ausländer nicht nach Hause zuschicken, weil irgendwelche Formalien nicht oder nicht mehr erfüllt sind. |
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Norman Saidi | Team Todenhöfer „Niemanden eitkettieren, sondern immer das Potenzial erkennen.“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 8. |
Unentschieden |
Man sollte von Innen stark werden. Das gewinnen von Fachkräften aus dem Ausland bedeutet zugleich Verlust an Fachkräften für andere Länder. Deutschland kann stark sein ohne andere zu schwächen, auch wenn ein temporären Mangel besteht sollte dieses Defizit nicht symptomatisch behandelt werden, sonder aich hier die Ursache. Das Bildungswesen muss gestärkt werden und die Bürger mehr in die Verpflichtung genommen werden. Vor allem auch das Bewusstsein wecken, dass man nur gemeinsam einen Wohlstand erhalten kann. |
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Peter Pokrzywnicki | ÖDP „Volksentscheide und strikt keine Firmenspenden - gemeinsam die Welt verbessern“ Kandidiert im Wahlkreis Magdeburg.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 4. |
Unentschieden |
Aktiv holen braucht man niemanden, die derzeitigen Regelungen genügen |
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Erich Horst Utz | DIE LINKE „Sozial und gerecht. Frieden erhalten und schaffen. Keine Diskriminierung. Für alle.“ Kandidiert im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Miesbach. |
Unentschieden |
Einerseits gut für die Einzelnen, die bei uns arbeiten können. Andererseits schlecht für die Länder, denen die Arbeitskräfte abgeworben werden. |
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Sonja Lattwesen | GRÜNE „Deiche hoch, Mieten runter!“ Kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Listenplatz 11. |
Unentschieden |
Wir haben viele qualifizierte Mitbürger*innen, die sich in einem endlosen Labyrinth zur Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse befinden. Das muss zuerst angegangen werden. Danach werden wir immer noch auf den Zuzug von Arbeitskräften angewiesen sein. |
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Kara Tober | ÖDP „Ökologische, ökonomische und soziale Wende jetzt!“ Kandidiert im Wahlkreis Bremen II – Bremerhaven.Kandidiert auf der Landesliste Bremen, Listenplatz 1. |
Unentschieden |
Dagegen spricht nichts, solange gleichzeitig auch die Ursachen des Fachkräftemangels im deutschen (Aus-)Bildungssystem angegangen werden. |
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Dr. Ernst Albert Herbert | MLPD „Gemeinsam für Arbeitsplätze und Umweltschutz - auf Kosten der Konzernprofite“ Kandidiert im Wahlkreis Neuss I.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 24. |
Unentschieden |
Zuwanderung erleichtern, aber nicht "Fachkräfte" absaugen! Geflüchtete ausbilden! |
Mario Falcke | dieBasis „Fakten statt Propaganda!“ Kandidiert im Wahlkreis Vogtlandkreis.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 10. |
Unentschieden |
Als wichtigster Grundsatz für dieBasis gilt: Über alle Themen haben die Bürger abzustimmen - so funktioniert Basisdemokratie. Ich trete ausnahmslos für direkte Sachentscheidungen der Bürger ein. Dieser Themenkomplex ist noch nicht konsensiert. |
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Dr. Jördis Hollnagel | Volt „Politik über Grenzen hinweg - transparent und für alle.“ Kandidiert im Wahlkreis Ludwigsburg.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 1. |
Unentschieden |
Im Prinzip nichts dagegen. Allerdings haben wir sehr qualifizierte Personen bei uns, die wir aktuell ins Ausland verlieren (z.B. deutsche Ärzte in die Schweiz und nach Skandinavien). Also bitte unbedingt auch schauen, dass wir unsere qualifizierten Fachkräfte halten und da wo wir Mangel haben (Handwerk, Pflege), die Ausbildung, die Arbeitsbedingungen, Gehalt und Sozialleistungen so gestalten, dass Menschen diese Berufe wählen möchten und ausüben können. |
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Hannes Stockert | MLPD „Arbeitsplätze UND Umweltschutz - Konsequent!“ Kandidiert im Wahlkreis Mülheim – Essen I.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 11. |
Unentschieden |
Für ein uneingeschränktes Recht auf Asyl und Einwanderung auf antifaschistischer Grundlage! Schaffung von Millionen Arbeitsplätzen, insbesondere im Jugend- und Umweltbereich! |
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Stefan Heinke | dieBasis „Sei Du selbst. Die Veränderung!“ Kandidiert im Wahlkreis Görlitz.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 4. |
Unentschieden |
Wir kommen sicher nicht drum herum. Perspektivisch sollte der Bedarf durch diejenigen gedeckt werden können, die schon in DE leben. Dazu muss unser Bildungssystem reformiert werden. |
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Peter Salewsky | Die Humanisten „Mein Herz brennt für Säkularisierung“ Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Eine gezielte Anwerbung qualifizierter Einwanderer hat Vor- und Nachteile und bedeutet z.B. auch eine Ausblutung anderer Länder (braindrain). |
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Marvin Mel Medau | Tierschutzpartei „Fördern, was dich befördert!“ Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 12. |
Unentschieden |
Qualifiziertes Personal wird auch im Ausland gebraucht. Gerne kann in Deutschland ausgebildet werden. |
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Matthias Gottfried | Tierschutzpartei „Für eine Politik im Sinne von Mensch, Tier und Umwelt“ Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart II.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 10. |
Unentschieden |
Auf der einen Seite fehlt es in Deutschland an Fachkräften. Auf der anderen Seite benötigen die Länder selber ihre Fachkräfte. |
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Alexander King | DIE LINKE „Unbestechlich. Gemeinwohl statt Lobbyismus“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 8. |
Unentschieden
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Zunächst müssen die Mangelberufe durch höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen attraktiver gemacht werden, etwa in der Pflege, wo hunderttausende Examinierte ihren Beruf verlassen oder die Arbeitszeit reduziert haben. |
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Jan Jaegers | DIE LINKE „Menschen vor Profite.“ Kandidiert im Wahlkreis Bamberg. |
Unentschieden |
Wir dürfen dabei keinen Fachkräftemangel in den Herkunftsländern hervorrufen. Ich will Menschen in Deutschland qualifizieren. Jedes Jahr werden Zehntausende junge Menschen in Deutschland bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz vertröstet. Sie finden keinen Ausbildungsplatz mit Perspektive oder hängen in endlosen Warteschleifen fest. Fast zwei Millionen junge Menschen haben keine Berufsausbildung. Besonders Hauptschüler:innen und Migrant:innen werden benachteiligt. Die Wirtschaft unterschreitet die Zielmarke von 500000 jährlich zu schaffenden Ausbildungsplätzen. Viele Arbeitgeber klagen über mangelnde Fachkräfte und Ausbildungsbetriebe finden keine Azubis. Aber: Der Fachkräftemangel ist hausgemacht, weil viele potenzielle Azubis als nicht ausbildungsreif eingestuft und in Warteschleifen »geparkt« werden. Auf der anderen Seite klagt mehr als die Hälfte der Auszubildenden über zu hohe Belastung, viele gehen auch krank zur Arbeit oder werden als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Wegen der Pandemie und finanzieller Schieflage mancher Unternehmen haben viele Ausbildungsbetriebe ihre Ausbildung eingestellt oder deutlich gekürzt. Damit verschärft sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Wir wollen, dass alle, die eine Ausbildung begonnen haben, sie auch beenden können. Dafür muss der Bund Mittel und Möglichkeiten bereitstellen. Die Bedingungen und die Qualität der Ausbildung müssen verbessert und Ausbildungsberufe aufgewertet werden. Auch hier benötigen wir mehr Personal. Laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) müssen an den berufsbildenden Schulen bis zum Jahr 2030 160 000 Lehrkräfte eingestellt werden, um den Bedarf zu decken. |
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Michael Stefan Tropp | EB: Tropp „Wir! Gemeinsam stark“ Kandidiert im Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I. |
Unentschieden |
Haben wir doch schon versucht. Hat nur bedingt geklappt. |
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Florian Jäger | AfD „Deutschland zurück in die Freiheit wählen!“ Kandidiert im Wahlkreis Fürstenfeldbruck. |
Unentschieden |
Qualifizierte Einwanderung sollte aus Ländern erfolgen, die kulturell mit den Werten, die in Deutschland gelten, kompatibel sind. Kulturfremde Einwanderung ist auch dann abzulehnen, wenn der Einwanderer eine berufliche Qualifikation vorweisen kann. |
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Ulrich Klieboldt | dieBasis „Es gibt nichts, was nicht verbessert werden könnte & Transparenz statt Lobbyismus!“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg. |
Unentschieden |
Wer soll die holen? Der Staat? Wir benötigen ein Einwanderungsgesetz. Jeder der kommen möchte, soll sich bewerben können. |
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Cengiz Altay | Team Todenhöfer „Stillstand ist Rückschritt“ Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Wenn der Markt dies erfordert, kann das gerne geschehen. Es darf allerdings nicht dafür genutzt werden, der qualifizierten Fachkraft weniger zahlen zu müssen, als der Fachkraft, die vor Ort zur Verfügung steht. |
Sebastian Freimund Bach | DIE LINKE „Frieden, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, jetzt!“ Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 9. |
Unentschieden |
Hier muss genau abgewogen werden, wo das zwingend nötig ist. Der Zuzug von Fachkräften darf weder dazu führen, dass Deutschland keine eigenen mehr ausbildet, noch dazu, dass andere Länder ausgeblutet werden. Viel wichtiger ist außerdem, qualifizierte Fachkräfte, die dringend gebraucht werden, nicht weiterhin in den sicheren Tod abzuschieben. Als Beispiel seien hier afghanische Krankenpfleger genannt. Es ist sowohl unvernünftig als auch inhuman, diese nach Afghanistan abzuschieben! |
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Dr. Birke Bull-Bischoff | DIE LINKE „Neue Schule braucht das Land“ Kandidiert im Wahlkreis Burgenland – Saalekreis.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 3. |
Unentschieden |
Einwanderung ist keine Bedrohung, sondern Alltag für viele, Bestandteil unserer Gesellschaft und Recht jedes einzelnen Menschen. |