Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandkidatinnen und Kandidaten bei der Bundestagswahl 2025 zu der Forderung bzw. These Rentenversicherungspflicht auch für Selbstständige! – Auch für Selbstständige soll die gesetzliche Rentenversicherungspflicht bestehen. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname, Vorname; es werden alle Kandidierenden angezeigt, die eine Angabe gemachthaben.
Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Billy Bauer | FDP „Wer das Problem vollständig beschreiben kann, hat 80% der Lösung.“ Kandidiert im Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 14. |
Nein! |
Das Umlagesystem hat zwei Probleme: 1) Es funktioniert nur mit vielen Kindern. Seit dem Pillenknick (1975) haben wir zu wenige Kinder. Auch die Selbstständigen haben zu wenige Kinder. Diese würden aber viel mehr Rentenpunkte sammeln bei einer Rentenversicherungspflicht. Wir hätten also sofort mehr Beiträge aber ziemlich bald in der Zukunft noch mehr Leistungsberechtigte und nach wie vor KEINE dauerhafte Lösung der Rentenkrise. 2) Es wurden jede Menge versicherungsfremde Leistungen gesetzlich verbrieft. Versicherungsfremde Leistungen sind solche Leistungsfälle für die keine Beiträge eingezahlt wurden. Auch hier verteilt die Berufspolitik Geschenke an Leute, die eigentlich gar keinen Anspruch haben. Das ist konkret asozial gegenüber den Beitragszahlern. => Deshalb wäre es so wichtig, wenn man das Umlageverfahren um ein Kapitaldeckungsverfahren (Aktienrente wie in Schweden) erweitert, um die Menschen gegen ihre Kinderlosigkeit abzusichern. Auch würde ein Altersvorsorge-Depot (Lindner-Depot) den jungen Menschen die Möglichkeit geben private Altersrücklagen zu bilden, die insolvenz- und pfändungssicher sind und zeitgleich für StartUps eine wichtige Quelle an fondsgebundenem Venture-Kapital sein können. Die FDP will also die Rentenversicherung diversifizieren um das Rentenrisiko der Kinderlosigkeit zu minimieren. Altersarmut ließe sich mit dem sogenannten One-Stop-Gevernment schlank bekämpfen. Konkret würde die Rentenversicherung alle weiteren Sozialleistungen gleich mitbeantragen, ohne dass ein Renter einen Zettel mehr ausfüllen muss. Damit ist auch die Existenzsicherung im Alter gewährleistet. |
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Nicole Bauer | FDP Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 6. |
Nein! |
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Léon Beck | FDP „Vater Staat ist nicht dein Erziehungsberechtigter.“ Kandidiert im Wahlkreis Bochum I.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 27. |
Nein! |
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Axel Bering | FDP „Unternehmer statt Bürokrat. Für einen funktionsfähigen schlanken Staat.“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 5. |
Nein! |
Selbstständige und Unternehmer benötigen am Anfang Ihrer Tätigkeit jeden Cent zum Aufbau Ihrer wirtschaftlichen Existenz. Wenn sich später die wirtschaftliche Existenz stabilisiert hat, legen selbstständige eigenständig Geld für Ihre Altersversorgung zurück. Dieser Zyklus wäre bei einer Rentenversicherungspflicht nicht mehr gegeben und würde die Gründung von selbstständigen Existenzen erschweren. |
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Kevin Blechschmidt | FDP Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 64. |
Nein! |
Eine generelle Rentenversicherungspflicht für Selbstständige lehnen wir ab. Stattdessen wollen wir ihnen die Wahl lassen, wie sie vorsorgen - ob gesetzlich, privat oder durch kapitalgedeckte Modelle. |
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Dr. Jens Brandenburg | FDP „Mut zur Veränderung“ Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Neckar.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 6. |
Nein! |
Wir wollen maximale Wahlfreiheit für Selbstständige bei der Altersvorsorge. Auch die Form der Vorsorge soll frei wählbar sein. Der Zugang zur gesamten geförderten privaten Altersvorsorge muss dabei künftig für alle Erwerbstätigen offen sein. |
Franziska Brandmann | FDP „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf! “ Kandidiert im Wahlkreis Münster.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 10. |
Nein!
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Das Rentensystem muss unbedingt reformiert werden. Deshalb fordern wir die Einführung der Aktienrente, die in Schweden zu einer durchschnitten Rendite von 10 Prozent führt, die den Einzahlern zu Gute kommt. Mit solch einer Reform würde ich einzahlen in Zukunft auch wieder auszahlen! Einfach nur mehr Menschen in das kaputte, nicht-reformierte Rentensystem zu zwingen, macht das System nicht besser - denn die Personen erwerben dann ja auch Ansprüche an die Rentenversicherung. |
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Sandra Bubendorfer-Licht | FDP „Für Sie. Für Bayern. Für Deutschland.“ Kandidiert im Wahlkreis Altötting.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 10. |
Nein! |
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Christian Caspary | FDP „Mehr Freiheit wagen. #jetztFDP“ Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 27. |
Nein! |
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Sebastian Diener | FDP „Alles lässt sich ändern!“ Kandidiert im Wahlkreis Oberbergischer Kreis.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 33. |
Nein! |
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Albert Duin | FDP „Nich reden! Machen!“ Kandidiert im Wahlkreis Traunstein.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 20. |
Nein! |
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Franz Egerer | FDP „Niederbayer First!“ Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 54. |
Nein! |
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Toralf Einsle | FDP „Schulden, Kinder haften für ihre Eltern!“ Kandidiert im Wahlkreis Görlitz.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 8. |
Nein! |
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Daniel Föst | FDP Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 5. |
Nein! |
Selbstständige sollen maximale Wahlfreiheit haben. |
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Pierre Fuchs | FDP „Für einen starken Staat der sich nicht verzettelt.“ Kandidiert im Wahlkreis Montabaur.Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 11. |
Nein!
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Wir Freie Demokraten wollen maximale Wahlfreiheit für Selbstständige bei der Altersvorsorge. Auch die Form der Vorsorge soll frei wählbar sein. Der Zugang zur gesamten geförderten privaten Altersvorsorge muss dabei künftig für alle Erwerbstätigen offen sein. Dabei halten wir eine Pflicht zur Altersvorsorge wie bei der Krankenversicherung für angemessen. |
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Norma Grube | FDP „Wirtschaft beginnt im Klassenzimmer“ Kandidiert im Wahlkreis Chemnitz.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 11. |
Nein! |
Selbstständige können schon aktuell freiwillig in die Rentenkasse einzahlen. Es gibt demnach keine Notwendigkeit für eine Pflicht. |
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Nils Gründer | FDP „Bundeswehr stärken - Freiheit schützen “ Kandidiert im Wahlkreis Amberg.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 7. |
Nein! |
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Julian Grünke | FDP „Ich stehe für einen Staat, der die Menschen in Ruhe, aber nicht hängen lässt.“ Kandidiert im Wahlkreis Tübingen.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 13. |
Nein! |
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Hendrik Hartmann | FDP „Ostfriesland kann mehr!“ Kandidiert im Wahlkreis Aurich – Emden.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 21. |
Nein! |
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Ulrike Harzer | FDP „"Der Sinn von Politik ist Freiheit, und ohne sie wäre das politische Leben sinnlos." Hannah Arendt“ Kandidiert im Wahlkreis Erzgebirgskreis I.Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 3. |
Nein! |
Ich möchte maximale Wahlfreiheit für Selbstständige bei der Altersvorsorge. Auch die Form der Vorsorge soll frei wählbar sein. Der Zugang zur gesamten geförderten privaten Altersvorsorge muss dabei künftig für alle Erwerbstätigen offen sein. Das verhindert auch, dass Personen mit Zickzack-Lebensläufen beim Wechsel in die Selbstständigkeit ihre Direktversicherung oder ihre Riester-Förderung verlieren. Für die Gründungsphase bin ich für Karenzfristen. Dabei halte ich eine Pflicht zur Altersvorsorge wie bei der Krankenversicherung für angemessen. Die Wahlfreiheit soll für alle Selbstständigen ohne obligatorisches Alterssicherungssystem sowie für Selbstständige gelten, die bisher in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. |
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Klaus Herpel | FDP Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 34. |
Nein!
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Dirk-Heinrich Heuer | FDP „Für eine Zukunft der Chancen “ Kandidiert im Wahlkreis Gifhorn – Peine.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 26. |
Nein! |
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Dr. Fabian Horn | FDP „Unsere Wirtschaft reparieren.“ Kandidiert im Wahlkreis Nienburg II – Schaumburg.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 31. |
Nein! |
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Birgit Kerkhoff | FDP „Liebe zur Freiheit“ Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 41. |
Nein! |
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Noah Kirchgeßner | FDP „Chancen schaffen, Freiheit leben, Zukunft gestalten“ Kandidiert im Wahlkreis Main-Spessart.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 40. |
Nein!
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Selbstständige sollen selbst entscheiden wann wie sie für ihr Alter vorsorgen, eine Pflichtversicherung würde nur Gründer und kleine Unternehmer belasten. |
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Konrad Klamann | FDP „Alles lässt sich ändern“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Marzahn-Hellersdorf.Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 8. |
Nein! |
Wir Freie Demokraten wollen maximale Wahlfreiheit für Selbstständige bei derAltersvorsorge. Auch die Form der Vorsorge soll frei wählbar sein. Der Zugang zur gesamtengeförderten privaten Altersvorsorge muss dabei künftig für alle Erwerbstätigen offen sein.Dabei halten wir eine Pflicht zur Altersvorsorge wie bei der Krankenversicherung fürangemessen. |
Jean-Paul Kley | FDP „Sie wählen, wir handeln!“ Kandidiert im Wahlkreis Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III. |
Nein! |
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Jan Koepke | FDP „Alles lässt sich ändern“ Kandidiert im Wahlkreis Stade I – Rotenburg II.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 27. |
Nein!
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Roland König | FDP „Alles lässt sich ändern! Vieles davon zum Besseren! “ Kandidiert im Wahlkreis Saarbrücken.Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 2. |
Nein! |
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Christian Kopp | FDP „Respekt für Ihre Leistung. Arbeitnehmer entlasten.“ Kandidiert im Wahlkreis Kaiserslautern.Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 6. |
Nein! |
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Hanns-Henning Krumrey | FDP Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 3. |
Nein!
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Mats-Ole Maretzke | FDP „Wirtschaftswende für die Automobilindustrie. “ Kandidiert im Wahlkreis Helmstedt – Wolfsburg.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 7. |
Nein! |
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Tim Nusser | FDP „Deutschland braucht Mut zur Veränderung. ‚Weiter so‘ ist keine Option.“ Kandidiert im Wahlkreis Heidelberg.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 22. |
Nein! |
Wir Freie Demokraten setzen auf maximale Wahlfreiheit für Selbstständige bei der Altersvorsorge. Eine verpflichtende Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung würde viele Selbstständige finanziell überfordern. Stattdessen wollen wir flexible Vorsorgemodelle ermöglichen, die zu den individuellen Bedürfnissen passen. |
Daniel Porath | FDP „Leistung muss sich lohnen!“ Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 7. |
Nein! |
Wir brauchen mehr Freiheit bei der Rentenvorsorge, vor allem bessere Rahmenbedingungen für die private Vorsorge, z.:b über Aktien und Anlagen im Kapitalmarkt. |
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Daniel Protzmann | FDP „Alles lässt sich ändern.“ Kandidiert im Wahlkreis Hanau.Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 11. |
Nein! |
Selbstständige sollen für die Rente vorsorgen, aber selbst entscheiden, wie. |
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Karl Graf Stauffenberg | FDP „Freiheit braucht Mut zur Verantwortung “ Kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 19. |
Nein! |
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Anja Schulz | FDP Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 3. |
Nein! |
Auch Selbstständige müssen für ihr Alter vorsorgen. Dabei muss der Staat auf der einen Seite unterstützen und auf der anderen Seite auch Regeln vorgeben. Mit welchem Produkt Selbstständige für ihr Alter vorsorgen, soll weiter ihnen überlassen sein. Dennoch sollen auch sie verpflichtet werden vorzusorgen. In diesem Kontext ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass eine verpflichtende Vorsorge über die gesetzliche Rentenversicherung für alle keineswegs eine nachhaltige Entlastung des Rentensystems sichern würde. Ganz im Gegenteil: Die demografische Schieflage des Systems würde dadurch schlimmstenfalls verschlimmert werden. |
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Lucas Slunjski | FDP „Barrierefreiheit heißt Bewegungsfreiheit!“ Kandidiert im Wahlkreis Hamm – Unna II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 39. |
Nein! |
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Jürgen Speer | FDP „Anpacken und mit Vernunft das Richtige tun“ Kandidiert im Wahlkreis Weilheim.Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 32. |
Nein! |
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Joris Stietenroth | FDP „Gestalten statt stillstehen.“ Kandidiert im Wahlkreis Stadt Hannover I.Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 10. |
Nein! |
Wir müssen das Rentensystem durch Investitionen am Aktienmarkt und eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters stabilisieren. Die Ausweitung der Rentenversicherungspflicht führt nur kurzfristig zu einer leichten Verbesserung. Langfristig brauchen wir eine vollkommen anderes System. |
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Marco Thiele | FDP „Zukunft entfesseln“ Kandidiert im Wahlkreis Gera – Greiz – Altenburger Land.Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 3. |
Nein! |
Die Art der Altersvorsorge sollte in der Entscheidungsfreiheit der Bürger bleiben. |
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Niklas Wagner | FDP „Aktienrente: Depot statt Defizit!“ Kandidiert im Wahlkreis Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I.Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 3. |
Nein! |
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Mark Wieczorrek | FDP „Der Mark(t) regelt das!“ Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart II.Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 30. |
Nein! |
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Mathias Gerald Zeuner | FDP „Ich bin bereit“ Kandidiert im Wahlkreis Odenwald.Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 20. |
Nein! |
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Dr. Christian Zidorn | FDP „Für die Freiheit!“ Kandidiert im Wahlkreis Plön – Neumünster.Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 9. |
Nein! |
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Mathias Zielinski | FDP |
Nein!
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