Archiv Bundestagswahl 2021

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Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Gemeinsame europäische Armee aufbauen!«

»Die Armeen der EU-Staaten sollen schrittweise zu einer gemeinsamen Europaarmee umgebaut werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten von allen Parteien bei der Bundestagswahl 2021 zu der Forderung bzw. These Gemeinsame europäische Armee aufbauen! – Die Armeen der EU-Staaten sollen schrittweise zu einer gemeinsamen Europaarmee umgebaut werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidierende angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.

Kandidatin, Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)

Kolja Johannes Knodel | Volt

„Für ein Vereintes Europa, das Vielfalt schätzt!“

Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 10.
Ja!
Ist mir wichtig!
Mit einer gemeinsamen europäischen Armee die durch ein reformiertes Europaparlament kontrolliert wird lassen sich viele Probleme angehen. Im Vergleich zur NATO wird die Transparenz und demokratische Kontrolle gestärkt. Insgesamt müssen wir weniger Gelder für Rüstung ausgeben, weil wir gemeinsame Bestellungen aufgeben und Doppelstrukturen vermeiden. Und schlussendlich werden unsere NATO-Partner bei Übungen im Baltikum sich zurückziehen können, weil die EU selbst handlungsfähig ist. Damit erübrigt sich auch die Forderung nach höheren Rüstungsausgaben in Deutschland.

Martin Pfaff | FREIE WÄHLER

„Gesunder Menschenverstand für den Bundestag - FREIE WÄHLER - die Kraft der Mitte!“

Kandidiert im Wahlkreis Ludwigsburg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 10.
Ja! Wenn wir ein gemeinsames Europa sein wollen, müssen wir auch gemeinsam unsere Grenzen verteidigen können.

Andreas Wolter | EB: Wolter

„DEMOKRATIE FAIR UND DIREKT “

Kandidiert im Wahlkreis Braunschweig.
Ja! siehe Frage zur NATO

Timmy Schwarz | ÖDP

„Wirklich nachhaltige Wirtschaft funktioniert nur ohne das Prinzip des ewigen Wachstums!“

Kandidiert auf der Landesliste Bremen, Listenplatz 3.
Ja! allein um Synergien zu nutzen und keine "parallelen Mini-Armeen" in jedem Staat zu unterhalten.

Rainer Urban | LKR

„Gesunder Menschenverstand muß politisches Handeln bestimmen“

Kandidiert im Wahlkreis Pinneberg.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 6.
Ja!
Ist mir wichtig!
Höchste Zeit. Aber wie denken die Franzosen darüber ?

Sebastian Schlusen | Volt

Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 20.
Ja!
Ist mir wichtig!
Das spart Geld und erhöht die Effizienz.

Michael Speer | Volt

„Die Zukunft gehört uns allen, wir müssen sie gemeinsam gestalten.“

Kandidiert im Wahlkreis Bremen I.
Kandidiert auf der Landesliste Bremen, Listenplatz 2.
Ja! Eine europäische Armee wäre in Summe wesentlich kleiner als aktuelle nationale Armeen. Außerdem würde eine solche Armee die Kompetenzen der einzelnen Länder besser bündeln und wäre einsatzbereiter als unsere heutige Bundeswehr.

Martin Wilhelm | Die Humanisten

„Ideologiefreie Politik für alle Menschen!“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 1.
Ja!
Ist mir wichtig!
Innereuropäische Konflikte werden nicht mehr mit Waffengewalt ausgetragen. Dass jeder Staat seine eigene Armee unterhält ist ineffizient und unnötig. Daher sollte die Bundeswehr in eine gemeinsame europäische Armee überführt werden.

Bettina Anna Christine Wolff | Volt

„Für nachhaltige Politik und ein solidarisches Europa!“

Kandidiert im Wahlkreis Trier.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 17.
Ja! Unser strategisches Ziel ist eine europäische Armee mit einheitlicher Ausrüstung unter einem*einer europäischen Verteidigungsminister*in, in der die Bundeswehr aufgeht. Kurzfristig muss sich Deutschland dafür einsetzen, die Beschaffung von militärischem Großgerät in einem europäisch einheitlichen Standard zu realisieren, etwa durch multilaterale Kooperationen, wie z. B. Eurofighter, Boxer etc. Bei anderen Waffensystemen, Softwarelösungen, Fahrzeugen, Munition usw. muss sich Deutschland noch stärker für verbindliche Standards einsetzen.

Pauline Marie Raabe | Volt

„Neue Politik? Das geht nur europaweit mit engagierten Bürger*innen.“

Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 3.
Ja! Nationale Einzelinteressen bringen uns in der geopolitischen Lage nicht weiter. Klares Ja zu einer EU-Armee.

Peter Heidt | FDP

„Es gibt viel zu tun“

Kandidiert im Wahlkreis Wetterau I.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 7.
Ja! Als bekennende europäische Partei stehen wir klar für den Aufbau einer europäischer Armee. Diese soll in Zukunft unter der einem gemeinsamen Oberbefehl und parlamentarischer Kontrolle stehen.

Sonja Marschke | Die Humanisten

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 5.
Ja! Im Rahmen der Vereinigten Staaten von Europa ist der Aufbau einer gemeinsamen europäischen Armee nur der nächste logische Schritt

Dr. Hans-Günter Brünker | Volt

„Neue Politik. Neues Europa.“

Kandidiert im Wahlkreis Bamberg.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 2.
Ja! Ja. Die EU hat heute wesentlich mehr Soldaten unter Waffen als z.B. die USA oder China bei deutlich geringerer Leitungsfähigkeit.

Eine Europäische Armee, wäre effizienter, kostengünstiger, würde Europa verlässlicher verteidigen und wäre eher in der Lage die Interessen der EU in der Welt zu vertreten.

Finn Jahnke | Die PARTEI

„Politik ist nur ein Hobby.“

Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 13.
Ja! Eu- Armee im Zusammenhang mit der Auflösung aller Nationalen Armeen.

Richard Gebauer | Die Humanisten

„Für eine faktenbasierte, differenzierte und fortschrittliche Politik“

Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 6.
Ja!
Ist mir wichtig!
Die europäische Sicherheitspolitik ist bislang hochgradig ineffizient organisiert. Die Fokussierung auf nationale Streitkräfte führt zu Inkompatibilitäten aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Kampfgerätetypen, langwierigen Entscheidungswegen, Kommunikationsproblemen und teilweise auch zur Nichteinsatzfähigkeit der einzelnen Armeen.

Christian Sontag | Volt

„Für eine Gesellschaft die gemeinsam Chancen schafft.“

Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 14.
Ja! Gemeinsam sind wir stark

Markus Paulus Raschke | ÖDP

„Mensch und Umwelt vor Profit!“

Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 4.
Ja! Wäre ein guter Schritt zur Integration Europas.

Matthias Ebner | Tierschutzpartei

„Für Menschenrechte, Tierrechte, Klima- und Artenschutz sowie soziale Gerechtigkeit!“

Kandidiert im Wahlkreis Pforzheim.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 1.
Ja! Und dabei Synergieeffekte nutzen, die es erlauben, die Militärausgaben zu reduzieren!

Dr. Jördis Hollnagel | Volt

„Politik über Grenzen hinweg - transparent und für alle.“

Kandidiert im Wahlkreis Ludwigsburg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 1.
Ja! Das wär gut für den Zusammenhalt in Europa und auch gut fürs Budget. Weniger Geld für den Verteidigungshaushalt, mehr Sicherheit für unsere Länder.

Werner Fischer | UNABHÄNGIGE

„Mitbestimmung einfordern - für UNABHÄNGIGE kandidieren!“

Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 1.
Ja!
Ist mir wichtig!
Als erster Schritt wäre eine gemeinsame Truppe für bestimmte Einsätze zu empfehlen.

Benjamin Zander | GRÜNE

„Ein gute Zukunft für alle Menschen“

Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 74.
Ja! langfristig eine sinnvolle Nutzung von Synergien.

Annette Ute Martina Schrader-Schoutz | FREIE WÄHLER

Kandidiert im Wahlkreis Mönchengladbach.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 6.
Ja!
Ist mir wichtig!
Stärkt auch die EU als Gemeinschaft.

Torben Berndt | ÖDP

„Neues Denken wagen.“

Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 12.
Ja! Eher als langfristiges Projekt.

Dominik Markus Apel | CDU

Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 23.
Ja! Dies wäre die effektivste Methode, um auch in Zukunft einen Krieg zwischen europäischen Ländern zu verhindern. Allerdings muss hierbei geklärt werden, wer am Ende den Oberbefehl über diese Armee erhalten soll und welche demokratische Legitimation diese Person hat.

Lydia Riesterer | PIRATEN

„Möglichst viel Freiheit für möglichst viele“

Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 15.
Ja! Es ist einfacher sich zu spezialisieren wenn wir uns EU weit koordinieren. Diese Armee wird auch sehr viel schwerer für Angriff kriege einsetzbar sein.

Peter Salewsky | Die Humanisten

„Mein Herz brennt für Säkularisierung“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 3.
Ja! Der Aufbau einer gemeinsamen Armee ist ein konsequenter Schritt in Richtung einer Bundesrepublik Europa.

Gregory Engels | PIRATEN

„Visionär, Digital, Pragmatisch“

Kandidiert im Wahlkreis Offenbach.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 2.
Ja!
Ist mir wichtig!
So sollen auch Kosten gesenkt werden, und die Parlamentarische Kontrolle ausgebaut werden.

Rainer Rößler | Die Humanisten

„Mein Herz brennt für rationale Politk“

Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 2.
Ja! Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung vereintes Europa. Eine gut ausgebildete Berufsarmee gegenüber einzelnen nationalen Armeen senkt Kosten und steigert Effizienz.

Dr. Martin Schmidt | Die PARTEI

„Wählt Die PARTEI! Für Deutschland reicht's. “

Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 5.
Ja!
unwichtig
Und jedes Jahr ist ein anderes "Land" mit der Führung dran. Das wird lustig!

Natürlich haben wir in der Partei Die PARTEI auch eine Meinung zu den meisten Thesen – die Formulierung ist jeweils aus redaktionellen und wissenschaftlichen Gründen in der jeweiligen Form, nicht weil wir diese unterstützen.

Generell ist festzuhalten, dass wir uns zu vielen Themen innerparteilich in einer konstruktiven Findungsphase befinden.


Helge Schmidt | Volt

„Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind zwei Seiten der gleichen Medaille.“

Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 2.
Ja!
Ist mir wichtig!
Eine Europäischen Republik braucht auch eine europäische Armee.

Annik Bernhardt | Die Humanisten

„Mein Herz brennt für Innovation“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 4.
Ja! Für ein geeintes Europa ist auch eine gemeinsame Armee notwendig.

Sophie Griesbacher | Volt

„Wir machen Politik über Grenzen hinweg.“

Kandidiert im Wahlkreis München-West/Mitte.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 1.
Ja! Volt setzt sich für die Bündelung der finanziellen, personellen, logistischen und nachrichtendienstlichen Ressourcen innerhalb der EU ein. Dadurch soll die Verteidigung der EU deutlich effizienter und qualitativ hochwertiger werden. Die Bundeswehr und andere nationale Armeen sollen in einer europäischen Armee aufgehen.

Dr. Harald Bechberger | AfD

„Wir halten zusammen!“

Kandidiert im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück.
Ja!
Ist mir wichtig!
... aber nicht unter deutscher Führung

Jörg Esser | FREIE WÄHLER

„Für die Bürger, statt gegen Sie!“

Kandidiert im Wahlkreis Euskirchen – Rhein-Erft-Kreis II.
Ja! Das könnte Ressourcen sparen und im Endeffekt auch effektiver sein.

Maria Krause | Die Humanisten

„Mein Herz brennt für Selbstbestimmung!“

Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 1.
Ja! Eine Bundesrepublik Europa braucht auch eine gemeinsame europäische Armee.

Flora Gessner | PIRATEN

„Queer, progressiv, unbequem“

Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 5.
Ja! Afghanistan zeigt die Notwendigkeit, außerdem könnte es helfen Europa enger zusammenzuführen

Klaus Wirthwein | FREIE WÄHLER

„Mit gesundem Menschenverstand nach Berlin!“

Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 1.
Ja! Einheitliche Ausrüstung. Ein Kaliber, ein Typ Panzer, Heli, Flugzeug.

Andreas Rothgaenger | FREIE WÄHLER

„Miteinander. nah. klar. | Stark vor Ort und Experten für das Wohl in Stadt und Land.“

Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 6.
Ja! Ein Schritt in die richtige Richtung, der jedoch eine einheitliche Strategie und Politik der EU vorangeht. Solange der Boden für ein handlungsfähiges, gemeinsames Europa nicht bereitet ist, wird es schwierig sein eine gemeinsame Armee aufzustellen.

Dominik Schumann | Volt

„Klimagerechtigkeit neu gedacht.“

Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 3.
Ja!
Ist mir wichtig!
Wie schon vorher erwähnt ist dieser Schritt in Zukunft unerlässlich.

Gregor Voht | FREIE WÄHLER

„Die Kraft der Mitte stärken!“

Kandidiert im Wahlkreis Lübeck.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 1.
Ja! Die europäische Sicherheitsarchitektur ist zunehmend fragil. Deutschland muss sich gemeinsam mit Europa seiner Verantwortung in der Welt stellen. Aus unserer Sicht muss es das Ziel sein, eine europäische Armee aufzustellen, die der Kontrolle des Europäischen Parlamentes untersteht.

Wieland Wilkniß | PIRATEN

„Sailing throu political hell.“

Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 10.
Ja! Kostensparend, bei der geringen Fläche und den geringen Abständen ohnehin sinnvoll und (nicht weitersagen) Deutschland hätte einen konfortablen Puffer um sich herum, nicht so wie im kalten Krieg als Frontstaat kaum zu verteidigen.

Jan-Peter Rühmann | PIRATEN

„Das Leben ist nur ein schlechter Scherz.“

Kandidiert im Wahlkreis Rostock – Landkreis Rostock II.
Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 3.
Ja!
Ist mir wichtig!
Ein Schritt in Richtung Republik Europa und Gleichberechtigung in der Welt.