Antworten von Die Linke-Kandidaten auf die Forderung/These

»Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene!«

»Junge Erwachsene sollen in einem sozialen Pflichtjahr gemeinnützige Arbeit z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz oder Altenpflege leisten.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandkidatinnen und Kandidaten bei der Bundestagswahl 2025 zu der Forderung bzw. These Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene! – Junge Erwachsene sollen in einem sozialen Pflichtjahr gemeinnützige Arbeit z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz oder Altenpflege leisten. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname, Vorname; es werden alle Kandidierenden angezeigt, die eine Angabe gemachthaben.

Kandidatin, Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)

Moses Arndt | Die Linke

„Konstruktiv. Innovativ. Saarland“

Kandidiert im Wahlkreis Homburg.
Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 1.
Nein!

Desiree Becker | Die Linke

Kandidiert im Wahlkreis Gießen.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 4.
Nein!

Herbert Behrens | Die Linke

„Für ein gutes Leben in einer friedlichen Welt. Für Kooperation statt Konfrontation.“

Kandidiert im Wahlkreis Osterholz – Verden.
Nein!

Lorenz Gösta Beutin | Die Linke

„Für soziale und Klimagerechtigkeit.“

Kandidiert im Wahlkreis Flensburg – Schleswig.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 1.
Nein!

Elena Budimski | Die Linke

„Bildung darf kein Privileg sein, sondern muss ein Grundrecht für alle bleiben!“

Kandidiert auf der Landesliste Bremen, Listenplatz 5.
Nein!

Sonja Crämer-Gembalczyk | Die Linke

„Jesus würde die Linke wählen!“

Kandidiert im Wahlkreis Coesfeld – Steinfurt II.
Nein!

Johann Erdwiens | Die Linke

Kandidiert im Wahlkreis Aurich – Emden.
Nein!

Alexandra Erikson | Die Linke

„Politik für die Menschen statt für Profite“

Kandidiert im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück.
Nein!

Otto Ersching | Die Linke

„Reichtum teilen, Preise senken!“

Kandidiert im Wahlkreis Olpe – Märkischer Kreis I.
Nein!

Erik Frerker | Die Linke

„Für gerechte Löhne und starke Betriebe.“

Kandidiert im Wahlkreis Osnabrück-Land.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 10.
Nein!

Kathrin Gebel | Die Linke

„Nach der Ampel links! “

Kandidiert im Wahlkreis Münster.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 7.
Nein!

Dr. Stefan Giebel | Die Linke

„Von hier nach Berlin für Dich!“

Kandidiert im Wahlkreis Waldeck.
Nein!
Ist mir wichtig!
Die Einführung eines sozialen Pflichtjahres für junge Erwachsene ist ein kontroverses Thema. Während einige die Idee unterstützen, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und einen Beitrag zu gesellschaftlichen Aufgaben zu leisten, gibt es Bedenken hinsichtlich der Freiwilligkeit und der potenziellen Ausnutzung als billige Arbeitskraft. Es ist entscheidend, dass solche Programme auf Freiwilligkeit basieren und die Rechte der Teilnehmer gewahrt bleiben.



Aktuelle Entwicklungen:



Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich mehrfach für die Einführung eines sozialen Pflichtjahres ausgesprochen, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern und junge Menschen für gesellschaftliche Aufgaben zu sensibilisieren. Er betont, dass ein solches Jahr nicht nur den Dienstleistenden, sondern auch der Gesellschaft zugutekommt.



Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen, die vor einer verpflichtenden Komponente warnen. Sie argumentieren, dass die Freiwilligkeit solcher Dienste essenziell ist, um echte Motivation und Engagement zu gewährleisten. Zudem wird befürchtet, dass eine Pflicht zu einer Ausnutzung als billige Arbeitskraft führen könnte.



Bedeutung der Freiwilligkeit:



Die Freiwilligkeit ist ein zentrales Element, um sicherzustellen, dass Teilnehmer mit Engagement und Motivation an sozialen Projekten mitwirken. Zwangsdienste könnten das Gegenteil bewirken und zu Frustration und Ablehnung führen. Es ist daher wichtig, Anreize zu schaffen, die junge Menschen ermutigen, sich freiwillig zu engagieren, ohne sie zu verpflichten.



Fazit:



Ein soziales Pflichtjahr kann positive Effekte auf den sozialen Zusammenhalt und das Verantwortungsbewusstsein junger Menschen haben. Es ist jedoch essenziell, dass solche Programme auf Freiwilligkeit basieren und die Rechte der Teilnehmer gewahrt bleiben, um eine echte Motivation und keinen Missbrauch als billige Arbeitskraft zu gewährleisten.




Stefan Glander | Die Linke

„Nach der Ampel links!“

Kandidiert im Wahlkreis Kaiserslautern.
Nein!

Dominik Goertz | Die Linke

„niemals allein, immer gemeinsam!“

Kandidiert im Wahlkreis Minden-Lübbecke I.
Nein!

Thomas Hanser | Die Linke

Kandidiert im Wahlkreis Calw.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 14.
Nein!

Lars Hofmann | Die Linke

„Gemeinsam, gerecht, solidarisch!“

Kandidiert im Wahlkreis Konstanz.
Nein!

Maren Kaminski | Die Linke

„Her mit dem schönen Leben!“

Kandidiert im Wahlkreis Stadt Hannover II.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 3.
Nein!

Ferat Koçak | Die Linke

„Sie erhöhen sich Diäten, ich begrenze mein Gehalt.“

Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Neukölln.
Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 6.
Nein!

Fritz Laser | Die Linke

„Jeder Mensch zählt!“

Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis I.
Nein!

Vincent Le Claire | Die Linke

„Kein „Lindner“, kein „Merz“, sondern Mensch mit Herz“

Kandidiert im Wahlkreis Neu-Ulm.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 16.
Nein!
Ist mir wichtig!
Ein "Zwangsdienst" kann schon prinzipiell keine besonders wertvolle Arbeit leisten. Stattdessen müssen die Arbeitsbedingungen zum Beispiel in der Pflege so verbessert werden, dass diese Berufe wieder attraktiv sind.

Steven Lorenz | Die Linke

Kandidiert im Wahlkreis Fulda.
Nein!

Tobias Mainka | Die Linke

„Wir stärken den sozialen Zusammenhalt!“

Kandidiert im Wahlkreis Schwandorf.
Nein! Der frühere Zivildienst war eine Maschinerie, um billige Arbeitskräfte für den sozialen Sektor zu akquirieren.

Tamara Mazzi | Die Linke

„Für ein gerechtes Kiel!“

Kandidiert im Wahlkreis Kiel.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 2.
Nein!

Peter Neßmann | Die Linke

Kandidiert im Wahlkreis Nordsachsen.
Nein! Wie wäre es, wenn die Gesellschaft erstmal die unnötigen Schäden der Corona-Pandemie bei jungen Menschen bekämpft und ihnen zeigt, dass ihre Opfer gesehen werden. Es ist einfach immer wieder die gleiche, rückwärtsgewandte Erzählung von "der faulen Jugend". Fakt ist aber, dass wir eine kinder- und jungendunfreundliche Gesellschaft sind.

Lennart Niemeyer | Die Linke

„Gemeinsam schaffen wir mehr! Politik für die Gesellschaft, nicht für das große Geld“

Kandidiert im Wahlkreis Plön – Neumünster.
Nein!

Ellen Oelkers | Die Linke

„Friede den Nestern, Krieg den Palästen! “

Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 5.
Nein!
Ist mir wichtig!
Nein, Arbeit im sozialen Bereich muss aufgewertet und immer entsprechend vergütet werden.

Jason Pascal Osterhagen | Die Linke

„Gegen die da Oben, für uns alle “

Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I.
Nein!

Jasmin Pies | Die Linke

„Zurückholen, was uns gehört!“

Kandidiert im Wahlkreis Saarbrücken.
Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 2.
Nein!

Sebastian „Led“ Pisot | Die Linke

„Für sozialen Klimaschutz!“

Kandidiert im Wahlkreis Freising.
Nein!

Georg Riemann | Die Linke

Kandidiert im Wahlkreis Euskirchen – Rhein-Erft-Kreis II.
Nein!

Tomás Marcelo Santillán | Die Linke

„Deine Stimme für ein besseres Leben!“

Kandidiert im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis.
Nein! Die Linke spricht sich gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht aus. Die Möglichkeiten und Anreize für freiwillige Diensten müssen ausgeweitet werden.

Michael Scholz | Die Linke

„Mit Verstand und Fantasie für eine bessere Zukunft“

Kandidiert im Wahlkreis Burgenland – Saalekreis.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 8.
Nein!
Ist mir wichtig!
Die Idee eines sozialen Pflichtjahres mag auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, um gesellschaftliches Engagement zu fördern und Personalmangel in sozialen Berufen auszugleichen. Aber eine Zwangsverpflichtung junger Menschen ist der falsche Weg. Statt auf Zwang sollte der Staat auf bessere Arbeitsbedingungen und freiwilliges Engagement setzen. Ein Pflichtjahr bedeutet, dass junge Erwachsene zwangsweise ein Jahr ihrer Lebenszeit abgeben müssen, anstatt selbst über ihren Bildungs- oder Berufsweg zu entscheiden. Das widerspricht dem Prinzip der freien Berufswahl.

Thomas Völker | Die Linke

„Wer schweigt, von dem wird angenommen, dass er zustimmt. (Bonifatius VIII.)“

Kandidiert im Wahlkreis Main-Taunus.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 8.
Nein!
unwichtig

Sarah Vollath | Die Linke

„Nach der Ampel links!“

Kandidiert im Wahlkreis Ingolstadt.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 3.
Nein!

Sebastian Wanner | Die Linke

„Ich trete nicht nach unten - niemals.“

Kandidiert im Wahlkreis Regensburg.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 12.
Nein! Ein soziales Pflichtjahr ist ein übermäßiger Eingriff in das Leben junger Menschen. Die Möglichkeiten eines freiwilligen Jahres können gestärkt werden, indem es finanziell sowie anderweitig attraktiver gemacht wird. Eine Pflicht lehne ich jedoch ab.

Julia Weisenberger | Die Linke

„Das Herz schlägt links, das Blut ist rot.“

Kandidiert im Wahlkreis Altötting.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 19.
Nein! Grundsätzlich eine nette Idee, aber ich fürchte, dass das nur der erste Schritt dazu sein wird, Jugendliche wieder in den Wehrdienst zu zwingen. Daher bin ich dagegen.

Philipp Weltzien | Die Linke

„Für ein starkes Südthüringen: nach der Ampel Links!“

Kandidiert im Wahlkreis Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg.
Nein!

Klaus Wockenfoth | Die Linke

„Mehr Mut. Mehr Zukunft. Mehr Gerechtigkeit.“

Kandidiert im Wahlkreis Mettmann I.
Nein!
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